Ein Transavia-Flug von Biarritz nach Marrakesch drehte am Samstag um, nachdem die Cockpit-Windschutzscheibe gebrochen war. Die Boeing 737-800 landete notlanden in Biarritz nach einem nicht identifizierten Aufprall. Die Passagiere beschrieben hoch angespannte Momente.
Der Transavia-Flug TO4764, eine Boeing 737-800, startete am Samstag um 13:35 Uhr vom Flughafen Biarritz Richtung Marrakesch. Nach etwa dreißig Minuten in der Luft, in der Nähe von Saragossa in Spanien, verursachte ein Aufprall unbekannter Herkunft einen Riss in der Cockpit-Windschutzscheibe. Die Piloten setzten sofort Sauerstoffmasken auf, und die Crew informierte die Passagiere über die Entscheidung zur Rückkehr nach Biarritz.
An Bord erlebten rund fünfzig Passagiere furchtbare Momente. Einer erzählte der Sud Ouest: „Ich sah mich schon sterben“, noch traumatisiert von dem Vorfall in großer Höhe. Eine Passagierin fügte hinzu: „Ehrlich, es stand kurz vor dem Platzen; es war nicht nur ein kleiner Aufprall. Der Pilot ging es nicht gut“, und erwähnte seine zitternde Stimme, als er den Riss in der Windschutzscheibe und die Umkehr ankündigte.
Bei der Landung beobachteten die Reisenden sechs oder sieben Risse entlang des Cockpit-Glases. Eine Inspektion bestätigte mehrere Schäden an der vorderen Bahn. Technische Behörden untersuchen nun die genaue Ursache des Verschleißes.
Transavia erklärte in einer Stellungnahme: „Die Crew hat sofort die erforderlichen Sicherheitsverfahren angewendet. Alle Kunden wurden gemäß der Unternehmensrichtlinie behandelt: Unterbringung gefolgt von Weiterreise am nächsten Tag.“ Die Fluggesellschaft betont, dass die Sicherheit ihrer Kunden und Crew absolute Priorität hat. Dieses Ereignis folgt auf die Evakuierung eines weiteren Transavia-Flugzeugs in Biarritz am Vortag aufgrund eines Kraftstofflecks.