Tobias Johansson hat seinen Posten als Sportdirektor bei Troja-Ljungby niedergelegt, während der ehemalige Cheftrainer Jens Gustafsson in einer kombinierten Rolle als Vereins- und Sportdirektor zurückkehrt. Die Veränderungen erfolgen im Rahmen einer organisatorischen Umstrukturierung nach dem Rücktritt des Vereinsdirektors Christoffer Moberg. Ziel ist es, die Führungsebene des Vereins für die kommende Saison zu stärken.
Troja-Ljungby, ein Team aus der schwedischen HockeyAllsvenskan-Liga, gab am Mittwoch bedeutende organisatorische Veränderungen bekannt. Sportdirektor Tobias Johansson, der zu 30 Prozent gearbeitet und parallel für die NHL-Mannschaft Tampa Bay Lightning gescoutet hatte, hat den Verein vollständig verlassen. Dies folgt auf Diskussionen über die Erweiterung der Sportdirektor-Rolle, ausgelöst durch den kürzlichen Rücktritt des Vereinsdirektors Christoffer Moberg. Jens Gustafsson, der im Dezember als Cheftrainer entlassen wurde, kehrt in einer neuen Funktion zurück. Er wird die Aufgaben als Vereins- und Sportdirektor kombinieren und sich auf den Teamaufbau für die nächste Saison konzentrieren. Der Verein erklärte auf seiner Website: „Wir haben einen Bedarf an einer erweiterten Sportdirektor-Rolle festgestellt und im Zusammenhang mit Mobergs Ausscheiden neue Möglichkeiten gesehen, das Organisationspuzzle zusammenzusetzen. Das bedeutet auch, dass Tobias Johansson, der im Herbst zu 30 Prozent Sportdirektor war, sein Amt niederlegt.“ Vereinsvorsitzender Stefan Hörberg betonte die Vorteile: „Mit Jens behalten wir Kontinuität in den Abläufen und gewinnen zusätzliche Kompetenz im Sportbereich, der unsere Kernaktivität ist.“ Das Team hat sich seit dem Trainerwechsel verbessert und ist in der Tabelle in die sichere Zone aufgestiegen, unter Interim-Trainer Magnus Sundquist, der vor einigen Wochen übernommen hat. Der Verein merkte an, dass anderes Personal administrative Aufgaben übernehmen kann, sodass Gustafsson sich auf den Hockeybetrieb konzentrieren kann. „Troja setzt die Arbeit fort, die Organisation zu stärken und sich in den Rahmen der HockeyAllsvenskan einzufügen“, hieß es in der Erklärung. Diese Anpassungen spiegeln laufende Bemühungen wider, das Team inmitten einer herausfordernden Saison zu stabilisieren und weiterzuentwickeln.