Wahre Austerität kommt nach Haushalt 2026, sagt Institut Montaigne

Das Institut Montaigne warnt, dass die aktuellen Haushaltsanstrengungen nur ein Vorgeschmack auf die Opfer sind, die nötig sind, um das französische Defizit bis 2029 um 140 Milliarden Euro zu kürzen. Laut diesem liberalen Think Tank wird der öffentliche Aufwand die Einnahmen übersteigen und das Defizit durch unkomprimierbare Kosten verschärfen. Diese alarmierende Notiz vom 26. November bereitet den Boden für unpopuläre Maßnahmen vor.

Die Debatte über Austerität beherrscht die französische Politik, mit scharfer Kritik von Gewerkschaften. Die CGT verurteilt «das Austeritätsbudget der Regierung», während Force ouvrière vor «einer Flut von Austerität warnen, die die Arbeitnehmer bedroht». Der Verband Attac erklärt, «Austerität sei nicht unvermeidlich». Doch das Institut Montaigne, ein liberaler Think Tank, finanziert von über 150 großen Unternehmen, veröffentlichte am 26. November eine Notiz, wonach diese aktuellen Streitigkeiten im Vergleich zu künftigen Herausforderungen verblassen.

In seiner beispiellosen quantifizierten Analyse vergleicht das Institut die prognostizierten öffentlichen Einnahmen bis 2029 mit den erwarteten Ausgaben bei unveränderten Politiken. Die Ergebnisse zeigen, dass die Ausgaben schneller als die Einnahmen steigen werden und das Defizit vertiefen. Wichtige Treiber sind steigende Zinszahlungen für die Schulden, Frankreichs EU-Beitrag und der Militäretat, die als unkomprimierbare Kosten gelten.

Um seine Verpflichtungen zu erfüllen, muss Frankreich sein Defizit bis 2029 um 140 Milliarden Euro senken. In alarmierendem Ton postuliert das Institut, dass wahre Opfer nach dem Haushalt 2026 folgen werden, wodurch aktuelle Maßnahmen unbedeutend wirken. Diese Publikation scheint darauf abzuzielen, unpopuläre Reformen im laufenden und zukünftigen Haushalt vorzubereiten.

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