Bewohner der Viertel El Paraje und FIMESA in Tultitlán, Bundesstaat Mexiko, lehnen die Umbenennung ihrer Gemeinde in ‚Cuarta Transformación‘ ab, die von Bürgermeisterin Elena García gefördert wird. Bei einer offenen Sitzung des Gemeinderats forderten sie, grundlegende Bedürfnisse wie Abwasser und Trinkwasser vor symbolischen Änderungen zu priorisieren. Die Nachbarn kritisierten auch Änderungen der Straßennamen, die offizielle Verfahren erschweren.
In einer angespannten Atmosphäre führten Bewohner der Abschnitte 1, 2 und 3 von FIMESA in Tultitlán ein Dialogforum während einer offenen Gemeinderatssitzung durch, die live in sozialen Medien übertragen wurde. Ihre Hauptforderung war, die Umbenennung der Kolonie in ‚Cuarta Transformación‘ zu stoppen, eine Initiative der von Bürgermeisterin Elena García geführten Gemeindeadministration. Mit Schildern in den Händen erklärten Bewohner von El Paraje und FIMESA, dass diese Änderung ihre realen Probleme nicht löst. ‚Sie betonen, dass die Behörden vor der Veränderung der Identität ihrer Gemeinde grundlegende Mängel wie Trinkwasser, Abwasser und andere öffentliche Dienste beheben sollten‘, äußerten sie während des Protests. Sie verurteilten auch Abrisse von Wohnhäusern und forderten einen offenen und respektvollen Dialog. Der Streit dreht sich um Änderungen seit Dezember 2024, als Straßennamen wie Pino, Copal oder Bugambilia durch politische Bezüge wie ‚Me canso ganso‘, ‚Tandas del Bienestar‘, ‚Salario mínimo‘ und ‚Tren Maya‘ ersetzt wurden. Diese Aktualisierungen zwingen Bewohner, offizielle Dokumente wie INE-Ausweise und Belege zu erneuern, was Unannehmlichkeiten verursacht. Im Januar 2025 entfernten Nachbarn die neuen Schilder in einer Protestaktion, und Demonstrationen setzten sich das ganze Jahr über fort. Während der jüngsten Sitzung blockierte die städtische Polizei den Zugang der Demonstranten, was zu Schubsereien und Beschwerden führte. Bewohner stellten die Bürgermeisterin direkt zur Rede und forderten klare Antworten auf ihre Prioritätsbedürfnisse.