Die University of Nebraska at Kearney hat ein Lehrbuch über menschliche Sexualität verboten, nachdem sich ein Student beschwert hatte, das Material sei pornografisch.
Eine interne Untersuchung ergab, dass das Lehrbuch nicht gegen geltendes Staatsrecht verstieß. Trotz dieses Ergebnisses hielten die Universitätsverantwortlichen an dem Verbot fest.
Jonathan Friedman, Geschäftsführer der US Free Expression Programs bei PEN America, kritisierte die Entscheidung. Er erklärte, dass College-Studenten reif genug seien, um zwischen Bildungsinhalten und Pornografie zu unterscheiden.
Friedman fügte hinzu, dass die Beschränkung von Lehrbüchern und Bildern die Studenten unzureichend auf berufliche Szenarien in Bereichen wie Medizin und Gesundheitswesen vorbereite.