In der sächsischen Oberschule Schleife haben zwei sich als non-binär bezeichnende Frauen während einer Projektwoche Neuntklässlern homosexuelle Pornos gezeigt. Der Skandal sorgt für Empörung unter Eltern und Politik; nun ermittelt die Polizei und das Kultusministerium prüft Verstöße. Der Bürgermeister hat den Schuldirektor zu einer Erklärung vorgeladen.
Bei der Oberschule Schleife in Sachsen, die Ministerpräsident Michael Kretschmer als 'in der Champions League' lobte, lud der Schuldirektor zwei Aktivistinnen ein, die sich als non-binär bezeichnen. Diese zeigten Minderjährigen homosexuelle Pornos und forderten sie auf, sich mit Pronomen vorzustellen, berichtet die Junge Freiheit nach Gesprächen mit Schülern und Eltern.
Eltern bestätigten die Vorfälle im Gemeinderat Schleife und forderten die Suspendierung des Schuldirektors. Der Bürgermeister hat ihn nun für die nächste Sitzung vorgeladen, damit er sich verantwortet. Die Polizei ermittelt gegen die beiden Frauen, die von der Amadeu Antonio Stiftung gefördert wurden.
Sachsen's Kultusminister Conrad Clemens (CDU) äußerte sich: „Die Amadeu Antonio Stiftung muss so etwas dringend unterbinden, wenn sie weiter Projekte an Schulen fördern will.“ Das Kultusministerium prüft, ob gegen das Schulgesetz verstoßen wurde. AfD-Chef Tino Chrupalla fordert ein Verbot von NGOs an Schulen. Der Fall wird im sächsischen Landtag thematisiert.