Collien Fernandes kritisiert Gesetzeslücken bei digitaler Gewalt

In der ARD-Talkshow Caren Miosga hat Schauspielerin Collien Fernandes die deutschen Gesetze zum Schutz vor sexualisierter Gewalt im Internet als unzureichend kritisiert und härtere Strafen gefordert. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig kündigte Reformen an, darunter eine Ausweitung der Strafbarkeit von Deepfakes. Fernandes nannte Deutschland ein 'Täterparadies'.

Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes äußerte sich in der ARD-Sendung Caren Miosga scharf zur digitalen Gewalt. Sie wies auf Strafbarkeitslücken hin, etwa bei der Verbreitung realer intimer Aufnahmen auf fremden Profilen oder nicht-heimlich aufgenommenen Bildern. 'Deutschland ist ein Täterparadies', sagte sie und verwies auf eine Anzeigequote von nur 2,4 Prozent. Fernandes berichtete von entmutigenden Erfahrungen mit Behörden: Ihre erste Anzeige sei eingestellt worden.

Im Hintergrund stehen Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen, denen zufolge er Fakeprofile von ihr erstellte und erotische Inhalte versandte. Ulmens Anwälte wiesen dies zurück und sprachen von 'unwahren Tatsachen'. Sie bestritten auch Gewaltvorfälle, etwa in Palma de Mallorca im Januar 2023.

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig räumte Lücken ein und stellte ihren Gesetzentwurf vor, der das Herstellen pornografischer Deepfakes strafbar macht. Sie plant Ausweitungen auf markierte Fakes und eine Speicherung von IP-Adressen zur Täteridentifikation. 'Es geht darum, das Ehrverletzende unter Strafe zu stellen', sagte Hubig. Fernandes lobte das Engagement, forderte aber strengere Strafen und bessere Schulungen für Polizei sowie Aufklärung in Schulen. Spanien diene als Vorbild mit härteren Strafen.

Gäste wie Ronen Steinke und Theresia Crone kritisierten Bundeskanzler Friedrich Merz für die Verknüpfung des Themas mit Zuwanderung. Hubig betonte: 'Wir müssen über Gewalt gegen Frauen reden – unabhängig von Herkunft.'

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