Collien Fernandes tritt überraschend bei Demo gegen sexualisierte Gewalt in Hamburg auf

Tausende Menschen demonstrierten am Donnerstagabend auf dem Hamburger Rathausplatz gegen sexualisierte Gewalt. Collien Fernandes trat trotz vorheriger Absage aus Sicherheitsgründen überraschend auf der Bühne auf. Sie sprach mit schusssicherer Weste und Polizeischutz vor dem Publikum.

Das Bündnis »Es reicht!« hatte zu einer Demonstration gegen sexualisierte Gewalt auf dem Hamburger Rathausplatz aufgerufen. Tausende Menschen folgten dem Aufruf, die Stimmung war kämpferisch und teils rau. Um 18:23 Uhr betrat Collien Fernandes die Bühne, nachdem sie ihre Teilnahme zuvor aus Sicherheitsgründen abgesagt hatte. Sie trug eine schusssichere Weste und stand unter Polizeischutz sowie Security, da sie Morddrohungen von Männern erhalten habe, wie sie selbst berichtete. »Ich wollte hier herauskommen und stark sein, aber ich schaff's gerade nicht. Ich glaube, dass insgesamt oft unterschätzt wird, was das mit einem macht«, sagte Fernandes. Sie forderte: »Lasst uns gemeinsam die Mauer des Schweigens einreißen.« Die Demo wurde durch eine Recherche des SPIEGEL ausgelöst, in der Fernandes schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann, den Schauspieler Christian Ulmen, erhob. Der SPIEGEL hatte Ulmen einen Fragenkatalog zugesandt, auf den er sich nicht äußerte. Seine Anwälte sprachen von »unwahren Tatsachen«. Für Ulmen gilt die Unschuldsvermutung. Teilnehmer äußerten starke Wut: Eine Frau sagte: »Solide 12 von 10 würde ich sagen.« Eine andere, selbst Betroffene, fand Mut durch die Demo. Ein Mann betonte die Aufgabe der Männer, aktiv zu werden.

Verwandte Artikel

Actress Collien Fernandes denounces Germany as 'perpetrator paradise' for digital violence in TV interview, with symbolic justice and cyberbullying elements.
Bild generiert von KI

Collien Fernandes nennt Deutschland Täterparadies bei digitaler Gewalt

Von KI berichtet Bild generiert von KI

Die Schauspielerin Collien Fernandes hat in den ARD-Tagesthemen Deutschland als 'Täterparadies' bezeichnet und ein 'Justizversagen' beim Schutz vor digitaler Gewalt kritisiert. Sie erhob schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen und plädiert für besseren Opferschutz. In Spanien läuft ein Verfahren gegen Ulmen.

In Köln haben mehrere Tausend Menschen unter dem Motto »Gegen patriarchale Gewalt« gegen sexualisierte Gewalt protestiert. Die Demonstration startete am Rudolfplatz und führte über die Ringe zum Chlodwigplatz. Die Organisatoren fordern besseren Schutz für Betroffene und stärkere Präventionsmaßnahmen.

Von KI berichtet

Die schauspielerin Collien Fernandes kehrt aus Asien zurück, um in Berlin mit Politikerinnen über schärfere Gesetze gegen digitale Gewalt zu sprechen. Sie fordert bessere Regelungen, da Deutschland kein »Täterparadies« bleiben dürfe. Der aufruf folgt auf ihre strafanzeige gegen den ex-partner Christian Ulmen.

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat die Bedenken von Kanzler Friedrich Merz zur Sicherheit von Frauen in deutschen Städten unterstützt und dies als migrationsbedingtes Thema bezeichnet. Eine Umfrage zeigt, dass eine Mehrheit der Frauen sich in öffentlichen Räumen unsicher fühlt. Politiker fordern mehr Handeln statt weiterer Debatten.

Von KI berichtet

Der Bundestag diskutiert am Freitag erstmals ein neues Gewaltschutzgesetz, das Gewalttäter in Hochrisikofällen zur Trage einer elektronischen Fußfessel verpflichten kann. Die CSU-Politikerin Susanne Hierl begrüßt den Entwurf, fordert aber weitere Maßnahmen wie soziale Trainingskurse und Konsequenzen für das Sorgerecht bei Gewalt gegen Mütter.

Präsidentin Claudia Sheinbaum bedauerte die Beteiligung von Männern an gewalttätigen Handlungen während des Marschs zum Internationalen Frauentag in Mexiko-Stadt. Die Demonstration versammelte rund 100.000 Frauen, die ein Ende der Geschlechtergewalt forderten. Sheinbaum betonte, dass die meisten Proteste im ganzen Land friedlich verliefen.

Von KI berichtet

Die 20-jährige Studentin Alana Anísio Rosa äußerte sich erstmals öffentlich zu dem versuchten Feminizid, den sie im Februar in São Gonçalo erlitt. In einem Video, das ihre Mutter in den sozialen Medien veröffentlichte, fordert sie Gerechtigkeit und ruft zu einer Kundgebung am ersten Verhandlungstag am 15. April auf. Der Täter, Luiz Felipe Sampaio, war nach einer romantischen Zurückweisung in ihr Zuhause eingedrungen.

 

 

 

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen