Tausende demonstrieren in Köln gegen sexualisierte Gewalt

In Köln haben mehrere Tausend Menschen unter dem Motto »Gegen patriarchale Gewalt« gegen sexualisierte Gewalt protestiert. Die Demonstration startete am Rudolfplatz und führte über die Ringe zum Chlodwigplatz. Die Organisatoren fordern besseren Schutz für Betroffene und stärkere Präventionsmaßnahmen.

Die Versammlung in Köln erfolgte im Kontext einer Debatte über Gewalt gegen Frauen, ausgelöst durch Vorwürfe der Schauspielerin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Partner Christian Ulmen. Laut Bericht des SPIEGEL soll Ulmen Fakeprofile von Fernandes auf sozialen Medien erstellt haben, um Hunderte Männer zu kontaktieren. Er habe sich als Fernandes ausgegeben, sexuelle Gespräche geführt und erotische Bilder sowie Videos verschickt, die authentisch wirken sollten.

Für Ulmen gilt die Unschuldsvermutung. Seine Anwälte wiesen die Vorwürfe zurück und erklärten in einer Pressemitteilung vom Freitag: »Christian Ulmen [hat] zu keinem Zeitpunkt Deepfake-Videos von Frau Fernandes oder anderen Personen hergestellt und/oder verbreitet.« Sie bezogen sich auch auf einen mutmaßlichen Vorfall in Palma de Mallorca im Januar 2023 und bestritten einseitige Gewalthandlungen durch Ulmen. Fernandes widersprach dieser Darstellung auf Instagram.

Ähnliche Proteste gab es kürzlich in anderen Städten wie Hamburg, wo Fernandes teilnahm. Die Kölner Polizei bestätigte den friedlichen Ablauf der Demonstration.

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