Tausende demonstrieren in Berlin und Hamburg gegen Männergewalt

Mehr als tausend Menschen sind in Berlin und Hamburg unter dem Motto »Männer gegen Gewalt« gegen häusliche Gewalt, Femizide und sexuelle Belästigung auf die Straße gegangen. Die Veranstalter wollten damit ein Zeichen für Solidarität mit Frauen setzen und dem Vatertag eine andere Bedeutung geben.

In Berlin versammelten sich die Teilnehmer bei Regen und Hagel auf dem Pariser Platz. Die Organisatoren der Initiative »Männer gegen Gewalt« sprachen von 3500 Menschen, während die Polizei von etwa 800 Teilnehmern berichtete. Redner wie der Komiker Aurel Mertz, die Journalistin Daniela Sepehri und der Aktivist Battal traten auf.

Battal, der selbst häusliche Gewalt erlebt hat, betonte: »Es sind nicht alle Männer, aber es ist immer ein Mann.« Er forderte Männer auf, das Schweigen zu brechen und lauter zu werden. In Hamburg kamen zahlreiche Menschen auf dem Heiligengeistfeld zusammen, organisiert von der Gruppe »Come On Boys«.

Die Demonstranten forderten mehr Mittel für Frauenhäuser, Prävention und spezialisierte Gerichtskammern. Sie setzten sich zudem für die Umsetzung von »Nur Ja heißt Ja« im Sexualstrafrecht ein. Viele Frauen und Kinder nahmen ebenfalls teil.

Verwandte Artikel

Around 2,000 people marched in Berlin on May 15 to mark the Palestinian Nakba remembrance day. Police took 15 people into temporary custody.

Von KI berichtet

Hundreds of women gathered on Avenida Paulista in São Paulo on Saturday (April 25) to demand approval of bill PL 896/23, which criminalizes misogyny. The protest came a day after Chamber president Hugo Motta announced a working group to discuss the bill, approved by the Senate in March. The event was called by Levante Mulheres Vivas.

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen