Zehntausende demonstrierten weltweit am 8. März 2026 zum Internationalen Frauentag und forderten ein Ende der Gewalt gegen Frauen, Gleichberechtigung sowie Proteste gegen Konflikte im Nahen Osten. In Argentinien führte Ni Una Menos am 9. März einen großen Marsch vom Kongress zum Plaza de Mayo an, inmitten von Regierungskürzungen bei Frauenprogrammen. Teil der laufenden Berichterstattung zu den 'Internationalen Frauentagsprotesten 2026'; siehe verwandten Artikel zu Frankreich.
Der Internationale Frauentag am 8. März 2026 mobilisierte nach Angaben von UN Women über 3 Millionen Menschen in mindestens 50 Ländern und verband Forderungen nach gleichen Löhnen, dem Ende der Gewalt gegen Frauen sowie Anti-Kriegs-Positionen gegen Konflikte im Nahen Osten. nnIn Europa marschierten in Madrid zwei Kolonnen wegen Streitigkeiten um Transgesetze und Prostitution, vereinten sich jedoch gegen machistische Gewalt; Vizepräsidentin Yolanda Díaz sagte: „Es liegt in unserer Hand, den Krieg zu stoppen, die Barbarei zu beenden und Rechte zu gewinnen.“ Berliner Demonstranten forderten Abtreibungsrechte und Flüchtlingsschutz unter dem Motto „feministischer Widerstand.“ (Detaillierte Berichterstattung zu Frankreich im verwandten Artikel.)nnLateinamerika verzeichnete starke Beteiligung: In Caracas forderten Aktivistinnen die Freilassung von 56 weiblichen politischen Gefangenen (Foro Penal). El Salvador rief zur Freilassung von Ruth López auf, die von Amnesty International als politische Gefangene eingestuft wird; Gloria Anaya erklärte: „Wir erheben erneut unsere Stimme, um die sofortige Freilassung unserer lieben Genossin zu fordern.“ Der Marsch in São Paulo in Brasilien trotzte dem Regen und hob hervor, dass alle 32 Stunden ein Femizid stattfindet. Massive Demonstrationen in Mexiko suchten Gerechtigkeit inmitten hoher Femizidraten.nnIn Argentinien organisierten Ni Una Menos nach kulturellen Veranstaltungen am 8. März am 9. März um 16:30 Uhr einen Streik und Marsch vom Kongress zum Plaza de Mayo (Veranstaltung um 18:30 Uhr). Slogan: „Die Kämpfe gegen Mileis Sklavenreformen, den IWF und seine Komplizen vereinen.“ Ahora Que Sí Nos Ven meldete 43 Femizide im Jahr 2026 (26 im Januar), 51 % durch Partner, 21 % durch Ex-Partner. Die Regierung von Milei kürzte die Línea 144 und schaffte das Ministerium für Frauen, Geschlechter und Diversität ab; das UN-CEDAW forderte die Wiederherstellung des Budgets. Die Regierung kritisierte die 'Geschlechterideologie' und den Kirchnerismus und behauptete: „Wahre Ehrung der Frauen besteht nicht darin, nutzlose politische Strukturen zu vermehren.“