Ein feministisches Kollektiv in Deutschland fordert Frauen auf, für fünf Minuten alle Tätigkeiten einzustellen, um auf Geschlechterungleichheit aufmerksam zu machen. Der Aufruf bezieht sich auf unbezahlte Fürsorgearbeit und Gewalt gegen Frauen. Vorbild ist der Streik der Frauen in Südafrika.
Ein feministisches Kollektiv hat zu einem bundesweiten Streik aufgerufen, bei dem Frauen für fünf Minuten nichts tun sollen. Ziel ist es, die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern sichtbar zu machen, insbesondere Themen wie unbezahlte Fürsorgearbeit und Gewalt gegen Frauen.
Der Aufruf orientiert sich an den Frauen in Südafrika, die ähnliche Aktionen durchgeführt haben, um auf strukturelle Benachteiligungen hinzuweisen. Durch das kurze Stillstehen wollen die Organisatoren betonen, wie essenziell die Beiträge von Frauen in Gesellschaft und Wirtschaft sind, oft jedoch unsichtbar bleiben.
Diese symbolische Aktion soll Diskussionen anregen und politische Veränderungen fordern. Es gibt keine Angaben zu geplanten Terminen oder Teilnehmerzahlen, aber der Fokus liegt auf breiter Beteiligung.