Forschungsministerin Dorothee Bär fordert mehr Studien an weiblichen Körpern, da Frauen maximal untererforscht seien. Viele Untersuchungen werden vorwiegend an Männern durchgeführt, was negative Folgen für die Gesundheit von Frauen habe. Im Interview erklärt sie, wo sie ansetzen würde und warum dies auch die Volkswirtschaft betrifft.
Forschungsministerin Dorothee Bär hat in einem Interview betont, dass Frauen in der medizinischen Forschung stark unterrepräsentiert sind. „Frauen sind maximal untererforscht“, sagte sie. Viele Studien werden hauptsächlich an Männern durchgeführt, was Auswirkungen auf die Gesundheit von Frauen habe. Dies müsse sich ändern, um die Gesundheitsversorgung zu verbessern.
Bär, die als Ministerin für Digitales und Verkehr sowie für Forschung zuständig ist, erklärte, dass sie hier ansetzen würde, um Lücken zu schließen. Sie hob hervor, dass die Unterforschung nicht nur medizinische, sondern auch wirtschaftliche Konsequenzen für die Volkswirtschaft habe. Die genauen Maßnahmen wurden im Interview detailliert erörtert, betonten jedoch die Notwendigkeit einer geschlechtsspezifischen Forschung.
Diese Forderung kommt inmitten anhaltender Debatten über Geschlechtergleichstellung in der Wissenschaft. Bär unterstreicht damit die Bedeutung einer inklusiven Forschungspraxis.