Isabella Löwengrip, Mitglied der Moderaterna, sah sich mit Kritik konfrontiert, nachdem sie gegenüber DN erklärt hatte, Frauen müssten verstehen, wie Regierungen funktionieren. Gegenüber Aftonbladet stellte sie klar, dass Frauen oft emotionaler statt strategischer wählen würden. Sie führt den Verlust weiblicher Wählerinnen auf die Zusammenarbeit mit den Schwedendemokraten zurück.
Isabella Löwengrip sagte gegenüber DN: "Frauen müssen verstehen, wie eine Regierung funktioniert", und bezog sich dabei auf die Notwendigkeit von 51 Prozent für eine Mehrheit sowie die Zusammenarbeit mit anderen Parteien. Die Aussage löste in den sozialen Medien scharfe Kritik aus; viele warfen ihr vor, Frauen herabzusetzen. Löwengrip weist die Kritik als größtenteils aus dem linken Lager stammend zurück. Gegenüber Aftonbladet erklärte sie: "Natürlich verstehen Frauen in der Praxis, wie eine Regierung gebildet wird. Was ich zu erklären versuche, ist, dass wir – nicht alle, aber sehr viele – Frauen haben, die eher emotional als strategisch wählen." Eine aktuelle Umfrage von SVT zeigt ein wachsendes geschlechtsspezifisches Gefälle bei Wahlen, bei dem Männer die Tidö-Parteien unterstützen, während Frauen zu den Rot-Grünen tendieren. Löwengrip schreibt den Verlust weiblicher Wählerinnen der Moderaterna bei der letzten Wahl der Zusammenarbeit mit den SD zu, so die Analyse der Partei. "Viele Unternehmerinnen mögen die Moderaterna; die SD sind das Feindbild", sagte sie. Sie merkt an, dass Frauen oft emotional auf die SD und Jimmie Åkesson reagierten, anders als Männer, die sich auf politische Themen wie Steuern konzentrierten. Obwohl sie die Zusammenarbeit mit den SD als nicht ideal betrachtet, hebt sie Vorteile wie steuerfreie ISK-Ersparnisse bis zu 300.000 Kronen, eine Null-Toleranz-Vision gegenüber Gewalt von Männern gegen Frauen, lebenslange Haftstrafen für schwere Vergewaltigungen und mehr kostenlose IVF-Versuche hervor. Löwengrip ist offen für eine zukünftige Ministerrolle im Bereich Wirtschaft.