Liberale in Malmö brechen mit S vor Herbstwahl

Die Liberalen in Malmö beenden ihre achtjährige Allianz mit den Sozialdemokraten und streben eine Zusammenarbeit mit bürgerlichen Parteien an, um bei der Herbstwahl einen Machtwechsel zu ermöglichen. Parteivorsitzende Katrin Stjernfeldt Jammeh (S) ist offen dafür, stattdessen die Linkspartei einzubeziehen. Die Entscheidung fiel auf dem Jahrestreffen der Liberalen am Wochenende.

Die Liberalen in Malmö haben beschlossen, ihre achtjährige Partnerschaft mit den Sozialdemokraten vor der Kommunalwahl im September zu beenden. Die von Vorsitzendem Karl Philip Nilsson geführte Partei strebt einen Machtwechsel durch Zusammenarbeit mit anderen bürgerlichen Parteien an. Die Entscheidung wurde auf dem Jahrestreffen der Partei am vergangenen Wochenende getroffen. Nilsson erklärte, dass in den letzten acht Jahren viel Positives erreicht wurde, die Liberalen jedoch glauben, in einer bürgerlichen Zusammenarbeit größeren Einfluss auf ihre Prioritäten nehmen zu können. Die Partei schließt die Schwedendemokraten (SD) von der Regierungsbeteiligung aus und plant kein lokales Tidö-Abkommen. Sie heißen jedoch die Unterstützung der SD für einen bürgerlichen Haushalt nach der Wahl willkommen, um den Machtwechsel zu ermöglichen. Katrin Stjernfeldt Jammeh, die seit 2013 Vorsitzende des Gemeindevorstands ist, zeigt sich über die Entscheidung der Liberalen nicht überrascht. Sie beschreibt die Partei als zerrissen und stellt fest, dass sie nun klarer der nationalen Linie folgt, einschließlich einer geänderten Haltung zur Einflussnahme der SD. Stjernfeldt Jammeh betont, dass die Sozialdemokraten mit ihrem eigenen Programm antreten und breite Unterstützung aller Parteien außer den SD anstreben. Sie ist offen für eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei, die historisch in Regierungs- und Politikfragen mitgearbeitet hat. Die Sozialdemokraten regieren Malmö seit 32 Jahren, und die aktuelle Situation verspricht einen spannenden Wahlkampf. Oppositionsstadtrat Magnus Olsson (M) hinterfragt die Strategie der Liberalen bezüglich der SD, während die Moderate Helena Nanne sie in das bürgerliche Lager zurückwillkommen heißt, vorausgesetzt, die Entscheidung hält stand.

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