Women in Games, eine in Großbritannien ansässige Non-Profit-Organisation, hat ihr Manifest 2026 vorgestellt, um Geschlechterungleichgewichte in der Videospieleindustrie anzugehen. Das Dokument fordert systemische Veränderungen, um Frauen zu stärken, die fast die Hälfte der Spielerinnen stellen, aber weniger als ein Drittel der Belegschaft ausmachen. Es führt neue Initiativen ein, um die Stimmen von Frauen zu verstärken und Partnerschaften im gesamten Sektor zu fördern.
Women in Games hat letzte Woche sein Manifest 2026 veröffentlicht, was einen mutigen Aufruf zum Handeln darstellt, um die Geschlechterrepräsentation und -gerechtigkeit in der globalen Videospieleindustrie auszugleichen. Die in Großbritannien ansässige Organisation hebt hervor, dass Frauen zwar fast die Hälfte aller Spielerinnen ausmachen, aber weniger als ein Drittel der Belegschaft der Branche stellen. Das Manifest nennt 14 zentrale Gründe, warum die Stärkung von Frauen unerlässlich ist, und verknüpft inklusive Entwicklung mit mehr Innovation, Kreativität, Nachhaltigkeit und kulturellem Einfluss. Ein zentraler Bestandteil ist die Einführung von „Women in Games Voices: The Living Guide“, einer sich entwickelnden Plattform, die die Erfahrungen von Frauen durch Videos, Podcasts, Essays und Bildungsressourcen verstärkt. Diese Initiative baut auf der Advocacy der Organisation auf, um inmitten anhaltender Herausforderungen wie Lohnungleichheiten, begrenzten Führungsrollen, Arbeitsplatzsicherheitsproblemen und geringer Sichtbarkeit für Frauen und geschlechterdiverse Fachkräfte eine dynamische globale Ressource zu schaffen. Das Manifest strukturiert seinen Ansatz um fünf Handlungsfelder: Industrie, Bildung, Politik, Community und Kultur. Es betont Partnerschaften und arbeitet mit Unternehmens-, Bildungs- und individuellen Botschaftern sowie globalen Kapiteln und Netzwerken zusammen, um Veränderungen in Studios, Klassenzimmern, Vorständen und Gemeinschaften weltweit voranzutreiben. „Fortschritt geschieht nicht zufällig – er geschieht, wenn Menschen sich mit Klarheit, Mut und Zielstrebigkeit zusammenfinden“, sagte die CEO von Women in Games, Dr. Marie-Claire Isaaman. „Das Women in Games Manifest ist ein lebendiges Bekenntnis, die Waage auszugleichen und sicherzustellen, dass Frauen nicht nur Teil der Zukunft der Spiele sind, sondern diese mitgestalten. Während die Branche auf von KI, virtuellen Welten und dem Metaverse geprägte Zukünfte hinsieht, zählt, wer diese Systeme baut. Fairness ist keine Wohltätigkeit – sie ist Strategie. Wenn Frauen aufblühen, blüht die Branche auf. Dieses Manifest ist eine Einladung an den gesamten Ökosystem, gemeinsam ein faires Spielfeld zu schaffen.“ Das vollständige Manifest ist als PDF online verfügbar und positioniert Gleichberechtigung als strategische Notwendigkeit für die Zukunft der Branche.