Kenia López Rabadán, Präsidentin der Mesa Directiva der Abgeordnetenkammer, beharrte darauf, dass die bevorstehende Wahlreform die Geschlechterparität gewährleisten muss, ein seit Jahrzehnten errungener Fortschritt, der nicht rückgängig gemacht werden darf. Bei einer Veranstaltung des Kollektivs 50+1 äußerte López Rabadán Zuversicht, dass die Abgeordneten dieses Prinzip trotz polarisierter Debatte verteidigen werden. Ministerin Yasmín Esquivel Mossa und Senatorin Carolina Viggiano stimmten in der Bedeutung überein, diesen Fortschritt zu bewahren.
Kenia López Rabadán, Präsidentin der Mesa Directiva der Abgeordnetenkammer, nahm an einer Veranstaltung des Kollektivs 50+1 teil, wo sie den Schutz der Geschlechterparität in der bevorstehenden Wahlreform betonte. Dieses Prinzip, das nach Jahrzehnten des Kampfes für die politischen Rechte der Frauen erkämpft wurde, darf nicht rückgängig gemacht werden, warnte López Rabadán. nn„Heute stehen wir kurz vor der Debatte über eine Wahlreform, und ich möchte euch sagen: Es gibt etwas, das wir garantieren müssen, und das ist die Parität; sie darf nicht angetastet werden“, erklärte sie. Sie prognostizierte eine hitzige und polarisierte Debatte, äußerte aber Zuversicht, dass ihre Abgeordnetenkollegen unabhängig von der Partei diesen Erfolg verteidigen werden. „Ich bin sicher, dass dies die Position meiner Kollegen aus allen Parlamentsfraktionen ist, denn es ist ein Erfolg, und wir werden keinen einzigen Schritt zurückgehen“, fügte sie hinzu. López Rabadán erwähnte, mit verschiedenen Frauenorganisationen gesprochen zu haben, um sicherzustellen, dass die Parität nicht gefährdet wird. nnSenatorin Carolina Viggiano vom PRI unterstützte diese Haltung, indem sie erklärte, dass Frauen nicht in die Polarisierung geraten dürfen und Friedens- und Dialogbauerinnen sein müssen. nnMinisterin Yasmín Esquivel Mossa hob die Fortschritte bei der Geschlechterparität in Mexiko hervor, wie die Wahl der ersten Präsidentin und weibliche Mehrheiten im Obersten Gericht und Kongress. Sie betonte jedoch, dass das Problem bestehen bleibt, solange Gewalt gegen Frauen existiert. „Ein Minister sagte uns heute: ‚Ihr solltet mit dem Gender-Diskurs aufhören.‘ Ich sagte ihm nein, solange eine Frau in der Welt verletzt wird, werden wir unsere Stimme von überall erheben“, berichtete sie. nnDie Veranstaltung brachte Politikerinnen und Unternehmerinnen zusammen, darunter María Elena Orantes, Präsidentin von 50+1 International und Konsulin von Mexiko in Houston, Texas. Diese Diskussion findet im Kontext der Wahlreform 2026 statt, die Änderungen am politischen System Mexikos anstrebt.