Hajia Zainab Abubakar Ibrahim, die stellvertretende nationale Frauenleiterin des All Progressives Congress, hat ihren Einsatz für reservierte legislativen Sitze für Frauen in Nigeria erneuert, um ihre Marginalisierung in der Politik zu bekämpfen. Sie rief dazu auf, vor den bevorstehenden Abstimmungen der Nationalversammlung über Verfassungsänderungen. Ibrahim hob die geringe Vertretung von Frauen in den aktuellen legislativen Gremien hervor.
Hajia Zainab Abubakar Ibrahim, kürzlich am 8. Dezember 2024 als erste weibliche stellvertretende nationale Vorsitzende des Inter-Party Advisory Council gewählt, sprach am Montag mit Reportern über die dringende Notwendigkeit reservierter Sitze für Frauen im nigerianischen Parlament. Die Wahl, überwacht von der Independent National Electoral Commission, führte ein geschlechterausgleichendes „Zwillingssystem“ im Rat ein.
Als stellvertretende nationale Frauenleiterin des All Progressives Congress kritisierte Ibrahim die strukturellen Barrieren, die Frauen am politischen Entscheidungsprozess hindern. Sie wies darauf hin, dass Frauen nur vier von 109 Senatssitzen und 17 von 360 Sitzen im Repräsentantenhaus besetzen. Zudem haben 13 Bundesstaaten keine weibliche Vertretung in ihren Houses of Assembly.
„Die Situation ist in einer modernen Demokratie inakzeptabel“, erklärte sie und betonte, dass Politik auf Zahlen basiert und ohne Vertretung die Stimmen der Frauen ungehört bleiben.
Ibrahim schlug vor, die Verfassung zu ändern, um pro Bundesstaat einen Senatssitz und einen Sitz im Repräsentantenhaus für weibliche Kandidatinnen zu reservieren. Dies, so argumentierte sie, würde Frauen ermöglichen, Politik in den Bereichen Sozialwohlfahrt, Bildung und Gemeindeentwicklung zu gestalten und eine inklusive Regierungsführung sowie nationalen Fortschritt zu fördern.
Die Frau aus Taraba warnte, dass das Ignorieren dieses Problems eine verzerrte Demokratie perpetuiert und die Entwicklung behindert. Sie plant, ihre Rolle im IPAC zu nutzen, um für Wahlintegrität einzutreten und Parteien sowie Abgeordnete zu drängen, die Initiative zu unterstützen, die sie als essenziell für Gerechtigkeit und Gleichheit betrachtet.