Die zweite Ausgabe des Festivals „16 Tage Aktivismus gegen geschlechtsbasierte Gewalt“ sah den National Council for Women in Partnerschaft mit internationalen Organisationen gegen Gewalt an Frauen. Organisiert vom Magazin What Women Want zusammen mit UN Women, UNFPA und UNICEF, kombinierte die Veranstaltung Politikgespräche, Kunst und öffentliche Beteiligung. Die Diskussionen beleuchteten digitale Risiken und die Rolle der Kunst bei der Aufklärung.
Das Festival „16 Tage Aktivismus gegen geschlechtsbasierte Gewalt“ wurde am 20. Dezember 2025 gestartet, wobei der National Council for Women (NCW) eine Schlüsselrolle dabei spielte, Advocacy in eine lebendige kulturelle Bewegung zu verwandeln. Die Eröffnungszeremonie bot prominente Redner, darunter Amal Tawfik, Direktorin des Frauen-Beschwerdeamts des NCW; Yves Sassenrath, UNFPA-Vertreter in Ägypten; und Eric Hosum, norwegischer Botschafter in Ägypten.
Panel-Diskussionen betonten die Hingabe des NCW, Frauen vor physischer, psychischer und wirtschaftlicher Gewalt zu schützen, und hoben digitale Bedrohungen hervor. Tawfik skizzierte Initiativen zur Steigerung des Cybersicherheitsbewusstseins, insbesondere für Frauen mit Online-Geschäften. Sie sagte: „Die Sicherstellung der Sicherheit von Frauen online ist keine Option mehr; sie ist essenziell für wirtschaftliche Ermächtigung“, und merkte an, dass sichere digitale Räume Frauen ermöglichen, zu innovieren und in der nationalen Entwicklung zu führen.
Das Festival nutzte Kunst, um schwierige Themen anzugehen, mit Ausstellungen wie „Safe Spaces“, die soziale Druck auf Frauen und Mädchen darstellen, und „Little Heroes“ in Partnerschaft mit UNICEF, die Kreativität als Therapie für von Gewalt betroffene Kinder einsetzt. Live-Auftritte der Banati Foundation brachten Geschichten von Widerstandsfähigkeit und Hoffnung auf die Bühne.
Der NCW hob die Hotline 15115 für Überlebende hervor, die rechtliche Beratung, psychologische Hilfe und Vermittlungen bietet. Die Veranstaltung läuft bis zum 22. Dezember weiter und bietet Workshops, Diskussionen und Filmvorführungen, um gemeinschaftliches Handeln gegen Gewalt zu fördern.