Die Generalstaatsanwaltschaft präsentiert in Neiva ein umfassendes Modell zur Prävention, Erkennung und Bekämpfung sexuellen Missbrauchs in Bildungseinrichtungen inmitten steigender Gewaltfälle. Die Initiative soll durch Diagnosen, pädagogische Materialien und Schulungswerkstätten sichere Räume für Kinder und Jugendliche schaffen. Der Start erfolgt am Montag, 26. Januar 2026, im Mega Colegio Rodrigo Lara Bonilla.
Als Reaktion auf den Anstieg von Gewalt- und Missbrauchsfällen in den Schulen von Neiva, der Hauptstadt des Huila-Departements, startet die Generalstaatsanwaltschaft ein umfassendes Projekt zum Schutz der Bildungsgemeinschaft. Das Modell umfasst Prävention bis hin zu früher Intervention und zielt darauf ab, Fähigkeiten bei Schülern, Lehrern und Familien aufzubauen, um Risiken zu erkennen und zu mindern. Das Programm beginnt mit einer gründlichen Diagnose der Lage in lokalen Bildungseinrichtungen, die eine Einschätzung des Ausmaßes ermöglicht. Pädagogische Materialien, angepasst an verschiedene Altersstufen, werden entwickelt, um Kindern und Jugendlichen zu helfen, gefährliche Situationen zu vermeiden. Workshops für Lehrer und Schulleiter schulen in Erkennung und Reaktion, ergänzt durch Sensibilisierungsveranstaltungen, die Schüler stärken. Elterngruppen werden eine zentrale Rolle spielen und Früherkennung sowie kollektive Prävention fördern. Dies führt zur Systematisierung der Erfahrungen und schafft einen für andere Regionen Kolumbiens replizierbaren Rahmen. Die Eröffnungsveranstaltung am Montag, 26. Januar 2026, um 6:00 Uhr, bringt departementale und kommunale Behörden, Elternvertreter und Schulleiter im Mega Colegio Rodrigo Lara Bonilla zusammen. Diese Initiative unterstreicht das Engagement für schützende und sichere Schulumfelder für Kinder und Jugendliche.