Das Büro des Generalstaatsanwalts Kolumbiens hat Anklagen gegen Darío Yesid García Barray, ehemaligen Bürgermeister von Hato Corozal in Casanare, wegen mutmaßlicher Versäumnisse bei der Bereitstellung des Schulernährungsprogramms (PAE) 2022 erhoben. Der Dienst startete nicht pünktlich und wurde nur an wenigen Tagen im Oktober und November angeboten. Dies wird vorläufig als schwere Verfehlung eingestuft.
Das Büro des Generalstaatsanwalts Kolumbiens hat ein Disziplinarverfahren gegen Darío Yesid García Barray, den ehemaligen Bürgermeister von Hato Corozal im Departamento Casanare, wegen mutmaßlicher Unregelmäßigkeiten bei der Umsetzung des Schulernährungsprogramms (PAE) im Jahr 2022 eingeleitet. Die Aufsichtsbehörde gibt an, dass das PAE, das Schüler städtischer Bildungseinrichtungen in der Gemeinde unterstützen sollte, nicht zum geplanten Beginn des Schulkalenders startete. Statt den gesamten Zeitraum abzudecken, wurde der Dienst nur sechs Tage im Oktober und 17 Tage im November dieses Jahres erbracht.
Gemäß geltender Vorschriften sollte das PAE ab dem ersten Schultag laufen, um die Ernährung der Kinder sicherzustellen. Die Einhaltung erfolgte jedoch erst gegen Ende des Schuljahres, was zu einer erheblichen Verzögerung führte. Die regionale Instruktionsbehörde in Casanare hat diese scheinbare Unterlassung vorläufig als schwere Verfehlung mit grober Fahrlässigkeit eingestuft.
Dieser Fall unterstreicht die Pflichten lokaler Amtsträger bei der Verwaltung essenzieller Sozialprogramme wie dem PAE, das die Bildung und das Kindeswohl in Regionen wie Casanare fördern soll. Die Untersuchung wird klären, ob die Verzögerung die Begünstigten direkt beeinträchtigte und weitere Sanktionen gegen den ehemaligen Bürgermeister nach sich ziehen könnte.