Vorläufige Suspendierung von Diego Hau von Calis UAESP

Die Bezirks-Personería von Cali hat Diego Hau, Direktor der Sonderverwaltungseinheit für öffentliche Dienste (UAESP), vorläufig für drei Monate ohne Bezahlung suspendiert, im Zusammenhang mit einem Vertrag zur Modernisierung der öffentlichen Beleuchtung. Hau befolgt die Maßnahme, bezweifelt jedoch deren Notwendigkeit, da das Ausschreibungsverfahren aus technischen Gründen widerrufen wurde. Das Rathaus respektiert die Entscheidung und vertraut auf die Rechtmäßigkeit der Handlungen des Beamten.

Diego Hau übernahm im Oktober 2025 die Leitung der UAESP und fand ein laufendes Ausschreibungsverfahren zur Modernisierung der öffentlichen Beleuchtung in Cali vor, jedoch mit Mängeln. „Was ich vorfand, war, dass das Verfahren Mängel aufwies. Daher entschied ich mich, dem Zeitplan mehr Zeit einzuräumen, um den Vergabungsprozess vollständig zu analysieren“, erklärte Hau in einem Interview mit Diario Occidente.

Nach Erhalt einer Bürgerbeschwerde verlängerte er die Frist erneut: „Ich habe dem Zeitplan weitere Zeit hinzugefügt, um diese Beschwerde zu bearbeiten.“ Später hob er das Verfahren auf, da die Ausführungsfrist die verfügbare Zeit bis Jahresende überschritt. „Die Aufhebung des Verfahrens war eine Entscheidung zum Schutz öffentlicher Mittel und zur Wahrung der Transparenz“, betonte er.

Die Suspendierung, verhängt durch Auto 2177 vom 15. Dezember 2025, resultiert aus wiederholten Änderungen der Fristen, die die Planung und Transparenz beeinträchtigt haben könnten, so die Personería. Hau, der keine formellen Anfragen erhalten hat, fragte: „Ich verstehe nicht, warum ich suspendiert bin, wenn das Verfahren bereits aufgehoben wurde, es einen rechtskräftigen Verwaltungsakt gibt und keine Möglichkeit besteht, in ein abgeschlossenes Verfahren einzugreifen.“

Das Rathaus von Cali erklärte, es „führe vollständig aus und respektiere die von der Bezirks-Personería getroffenen Entscheidungen“. Zudem kam die Generalstaatsanwaltschaft der Republik in einem Bericht, unterzeichnet vom delegierten Staatsanwalt für Bergbau und Energie, zu dem Schluss, dass keine Risiken für öffentliche Mittel erkennbar waren und die Angebote nicht den Voraussetzungen entsprachen, und shelved den Fall ohne Handlungsempfehlungen.

Hau bekräftigte seine Überzeugung: „Ich bin überzeugt, dass die während meiner Amtszeit getroffenen Maßnahmen dem Gemeinwohl gedient und technisch sowie rechtlich fundiert waren.“ Alle Prozessinformationen sind öffentlich und für Aufsichtsbehörden zugänglich.

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