Ex-Bürgermeister und Ex-Sekretär von Doncello wegen Unregelmäßigkeiten bei Abkommen sanktioniert

Die Procuraduría General de la Nación hat dem ehemaligen Bürgermeister von Doncello, Caquetá, Gerson Enrique Gaviria Cuestas, und dem ehemaligen Generalsekretär und Regierungssekretär Juan Paulo Bermeo Plazas eine Vier-Monate-Sperre auferlegt. Die Sanktion ergibt sich aus der Unterzeichnung eines Assoziierungsabkommens ohne Erfüllung der gesetzlichen Voraussetzungen für die Betreuung vulnerabler älterer Menschen. Da beide keine Ämter mehr innehaben, wird die Strafe in Lohnabzüge umgewandelt, basierend auf ihren Einkünften aus 2021.

In einem Disziplinarbeschluss der Procuraduría Regional de Juzgamiento de Caquetá wurden Gerson Enrique Gaviria Cuestas, ehemaliger Bürgermeister von Doncello, und Juan Paulo Bermeo Plazas, ehemaliger Generalsekretär und Regierungssekretär, für schwere Unregelmäßigkeiten in einem Abkommen von 2021 sanktioniert. Das Abkommen zielte auf umfassende Betreuung und Intervention für ältere Menschen in Verlassenheit oder Bedürftigkeit ab, erfüllte aber nicht die gesetzliche Anforderung, dass die kooperierende Einrichtung mindestens 30 Prozent des Gesamtwerts des Abkommens beiträgt. n nDas öffentliche Ministerium bewertete die Handlungen als schwere Versäumnisse aufgrund grober Fahrlässigkeit. Gaviria Cuestas unterzeichnete als ehemaliger Exekutivchef das Abkommen, ohne die Anforderungen für Verträge mit gemeinnützigen Einrichtungen zu prüfen. Bermeo Plazas, zuständig für die Voruntersuchungen, versäumte es, den ordnungsgemäßen Ablauf sicherzustellen, einschließlich der Überprüfung des Mindestbeitrags von 30 Prozent. n nDa die Betroffenen zum Zeitpunkt der Sanktion ihre Positionen verlassen hatten, erfolgt diese als Lohnabzug in Höhe von vier Monatsgehältern, basierend auf ihren Einkünften von 2021. Dieser Beschluss der ersten Instanz ist bei der zuständigen Behörde anfechtbar. n nDer Fall unterstreicht die Notwendigkeit von Aufsicht bei öffentlich-privaten Kooperationen, um Mittel für vulnerable Gruppen in Regionen wie Caquetá zu schützen.

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