Die Procuraduría General de la Nación Kolumbiens hat Carlos Mario Carvajal Gaitán, ehemaligen Ombudsman von Solano in Caquetá, für 13 Jahre entlassen und disqualifiziert wegen unentschuldigter Abwesenheit von seinem Posten zwischen Februar und März 2022. Die Entscheidung erster Instanz stuft das Vergehen als sehr schwer und mit Vorsatz begangen ein. Gegen das Urteil kann Revision eingelegt werden.
Die Procuraduría General de la Nación Kolumbiens hat diese disziplinarrechtliche Maßnahme gegen Carlos Mario Carvajal Gaitán ergriffen, weil er sich von seinem Amt als kommunaler Ombudsman von Solano im Departamento Caquetá vom 16. Februar bis 12. März 2022 ohne Begründung fernhielt. Laut Ermittlungsbehörde hat der Beamte den Gemeinderat nicht benachrichtigt oder um Genehmigung für einen Zeitraum von mehr als fünf Tagen gebeten, was zu einer unentschuldigten Trennung vom Dienst und Störung des regulären Betriebs des Ombudsmannbüros von Solano führte. Die gesammelten Beweise zeigen, dass Carvajal Gaitán am 11. März 2022 per E-Mail einen zweimonatigen Urlaub beantragte, der vom Rat am nächsten Tag, dem 12. März, abgelehnt wurde. Erst nach dieser Ablehnung reichte er am 16. März 2022 seinen Rücktritt ein. Die Procuraduría bewertete dieses Verhalten als sehr schweres Vergehen mit Vorsatz, also absichtlicher Begehung. Dies ist eine Entscheidung erster Instanz der Regionalen Procuraduría für Urteile in Caquetá. Eine Revision ist möglich, sodass die betroffene Partei die Entscheidung in höheren Instanzen anfechten kann. Der Fall unterstreicht die Bedeutung der Rechenschaftspflicht in öffentlichen Ämtern und der disziplinarischen Überwachung lokaler Beamter in Regionen wie Caquetá.