Das Büro des Generalstaatsanwalts von Kolumbien hat die Entlassung und das 10-jährige Berufsverbot für den Polizisten José Daniel Díaz Domínguez bestätigt, weil er eine Hilfskraft in Tocancipá, Cundinamarca, mit Handlungen einschließlich sexueller Gewalt belästigt hat.
Die Regionale Staatsanwaltschaft für Urteile in Cundinamarca hat eine Entscheidung zweiter Instanz gefällt, die die ursprüngliche Entscheidung gegen José Daniel Díaz Domínguez bestätigt, der damals Leutnant und Stationskommandant in Tocancipá war. Laut der Aufsichtsbehörde hat der Beamte missbräuchliches Verhalten mit sexueller Gewalt an mindestens zwei Gelegenheiten begangen, was die Würde des Opfers schwer beeinträchtigte. Dieses Verhalten stellte eine bewusste Verletzung seiner öffentlichen Pflichten dar.
Das Disziplinarverfahren berücksichtigte eine Geschlechterperspektive und nahm Empfehlungen aus Berichten zur Umsetzung des Gesetzes auf. Die Verfehlung wurde als schwerwiegend eingestuft, vorsätzlich begangen, was eine sofortige Entlassung und eine 10-jährige allgemeine Befähigungssperre für öffentliche Ämter rechtfertigt. Díaz Domínguez, jetzt Hauptmann, muss diese Strafen für Handlungen tragen, die die ethischen Standards der Polizei verletzten.
Dieser Fall unterstreicht die Notwendigkeit von Rechenschaftspflicht innerhalb der Sicherheitskräfte Kolumbiens, um Polizeimitglieder vor internen Missbräuchen zu schützen. Die Bestätigung des Urteils betont das Engagement des öffentlichen Ministeriums, strenge Maßnahmen gegen geschlechtsspezifische Gewalt in beruflichen Umfeldern durchzusetzen.