Die Generalstaatsanwaltschaft hat Anklage gegen den Polizisten Fabio Gil Cuellar, zugeteilt zur Nationalpolizei in Quindío, wegen des mutmaßlich unzulässigen Gebrauchs seiner offiziellen Weste während des nationalen Streiks am 24. Mai 2021 erhoben. Der Vorfall ereignete sich im Sektor Universidad del Quindío, wo er die Kleidung angeblich umgedreht haben soll, um inmitten von Unruhen nicht identifiziert zu werden. Dieses Verhalten gilt als potenzielle schwere Disziplinarverfehlung.
Die Provinzstaatsanwaltschaft für Instruktion in Armenia hat ein Disziplinarverfahren gegen Fabio Gil Cuellar, einen Streifenpolizisten der Nationalpolizei im Departamento Quindío, eingeleitet. Der Fall reicht zurück bis zum 24. Mai 2021, während der Mobilisierungen des nationalen Streiks, als Gil Cuellar Teil einer motorisierten Reaktionsgruppe war, die Proteste im Sektor Universidad del Quindío begleitete. Laut Aufsichtsbehörde soll der Beamte seine offizielle reflektierende Weste umgedreht haben, um seine Kennzeichnung zu verbergen, während er an der Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung inmitten der Unruhen beteiligt war. Diese Handlung widersprach angeblich den Anweisungen seiner Vorgesetzten, die auf transparente, ehrliche und loyale Führung des Polizeipersonals hinwiesen. Das öffentliche Ministerium stuft dieses Verhalten vorläufig als schwere Disziplinarverfehlung ein, begangen mit Vorsatz (dolo), aufgrund der Missachtung von Anweisungen zur ordnungsgemäßen Erfüllung polizeilicher Aufgaben. Die Anklageschrift soll klären, ob Gil Cuellar seine Pflichten im angespannten sozialen Kontext des Streiks 2021 verletzt hat, der Diskussionen über die Nutzung von Uniformen und die Identifizierung von Beamten bei Operationen zur öffentlichen Ordnung auslöste. Dieser Fall unterstreicht die Notwendigkeit von Rechenschaftspflicht bei Sicherheitskräften, insbesondere während Krisen wie den Protesten von 2021.