Migrationsbeamter erhält 17-jährige Sanktion wegen Menschenhandels

Die Generalstaatsanwaltschaft Kolumbiens hat Didier Orlando Palacios Pinilla, einen Beamten von Migration Colombia, mit sofortiger Entlassung und 17 Jahren und sechs Monaten Berufsverbot belegt, weil er die irreguläre Ausreise ecuadorianischer Migranten nach Panama und in die USA ermöglichte.

Die Generalstaatsanwaltschaft Kolumbiens hat ein Urteil erster Instanz gegen Didier Orlando Palacios Pinilla gefällt, einen Beamten, der dem Regionalbüro Antioquia der Sonderverwaltungsbehörde Migration Colombia zugewiesen war, insbesondere am maritimen Migrationskontrollposten. Von März bis November 2023 beging Palacios Pinilla wiederholt Handlungen, die die irreguläre Ausreise ecuadorianischer Staatsbürger nach Panama und in die USA ermöglichten. Diese umfassten den unzulässigen Gebrauch offizieller Stempel und die Fälschung öffentlicher Dokumente, was den Menschenhandel begünstigte.

Die Aufsichtsbehörde stellte fest, dass der Beamte seine dienstlichen Pflichten vernachlässigt, die wesentlichen Zwecke des Staates beeinträchtigt und die institutionelle Mission von Migration Colombia behindert hat. Seine Handlungen verletzten die Grundsätze der Überlegenheit des Allgemeininteresses und der Verwaltungsmoralität und stellen eine schwere vorsätzliche Disziplinarverfehlung dar. Folglich wird ihm mit sofortiger Entlassung und allgemeinem Berufsverbot für öffentliche Ämter für 17 Jahre und sechs Monate belegt.

Dieser Fall unterstreicht die Herausforderungen bei der Migrationskontrolle in Grenzregionen wie Antioquia, wo Seewege anfällig für illegale Schleusung sind. Die Sanktion soll die Integrität der Migrationsoperationen stärken und ähnliche Praktiken in Zukunft abschrecken.

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