Feliciano Toledo Liscano wurde ins Gefängnis geschickt, nachdem er mit Schusswaffen, Munition und Flugblättern, die mit FARC-Dissidenten in Verbindung stehen, in Algeciras, Huila, gefasst wurde. Die Festnahme erfolgte am 5. Januar in der Nähe einer Tankstelle, wo die Polizei die Gegenstände in seinem Fahrzeug versteckt fand. Ein Richter verhängte die Untersuchungshaft nach Anklagen wegen Waffenhandels und -besitzes.
Am 5. Januar im Viertel Altos de Satía in Algeciras, Huila, sprachen Polizisten Feliciano Toledo Liscano an, als er sein Auto neben einer Tankstelle parkte. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Beamten einen getarnten Sack auf dem Vordersitz, der mehrere Schusswaffen und Munition verschiedener Kaliber enthielt. Die Behörden beschlagnahmten auch Flugblätter, die auf FARC-Dissidenten anspielten, mehrere Mobiltelefone und ein rundes Objekt mit Schießpulver, das offenbar zur Herstellung von Sprengstoffen gedacht war. Ein Staatsanwalt der Immediate Reaction Unit (URI) des Huila-Abschnitts klagte Toledo Liscano wegen Herstellung, Handel und Besitz von Waffen mit eingeschränktem Gebrauch, Munition exklusiv für die Streitkräfte oder verschärften Sprengstoffen an, sowie wegen Herstellung, Handel, Besitz oder Führung von Schusswaffen, Zubehör, Teilen oder Munition. Der Haftrichter ordnete die Untersuchungshaft an und schickte ihn ins Gefängnis. Dieses Ereignis unterstreicht die Bemühungen der Behörden, Netzwerke zu zerschlagen, die mit illegalen bewaffneten Gruppen in der Region verbunden sind, wo FARC-Dissidenten präsent sind. Es wurden keine weiteren Details zum genauen Zweck der Materialien oder den spezifischen Verbindungen des Verdächtigen berichtet.