Am Mittwochabend füllte sich der Platz in Ånge mit Hunderten von Menschen, die an einer Manifestation gegen Männergewalt an Frauen teilnahmen. Die Veranstaltung umfasste angezündete Kerzen, Reden und Gespräche als Reaktion auf einen tragischen Vorfall Anfang Januar, bei dem ein Mann verdächtigt wird, seine Partnerin getötet zu haben, bevor er sich selbst das Leben nahm.
Die Manifestation in Ånge war eine direkte Reaktion auf den schockierenden Vorfall Anfang Januar, als ein Mann verdächtigt wird, seine junge Partnerin ermordet und dann Suizid begangen zu haben. Diese Tragödie hat die kleine Gemeinde in Västernorrland tief getroffen, und die Veranstaltung am Mittwochabend auf dem Marktplatz brachte Hunderte von Teilnehmern zusammen, um Solidarität zu zeigen und Veränderung zu fordern. Teilnehmer zündeten Kerzen an, hörten Reden zu und führten Gespräche über Männergewalt an Frauen. Viele Anwesende äußerten Rührung über die große Beteiligung, aber auch Trauer und Zorn über den aktuellen Zustand der Gesellschaft. Laut Berichten fühlte es sich sowohl hoffnungsvoll als auch beängstigend an, so viele Engagierte zu sehen. Der verdächtigte Mann hatte eine dokumentierte Vorgeschichte von Gewalt. Er war zuvor wegen Körperverletzung an einer Ex-Partnerin verurteilt worden und stand auf der Liste der Polizei für Männer mit Risiko, tödliche Gewalt an Partnerinnen auszuüben. Der Polizeichef merkte an, dass der Mann «auf unserem Radar» war, obwohl die Polizei auch selbstkritisch mit Mängeln in der Prävention solcher Gewalt umgegangen ist. Die Veranstaltung unterstreicht die anhaltende Notwendigkeit von Maßnahmen gegen Männergewalt an Frauen, ein Thema, das in Schweden durch Manifestationen und Debatten hervorgehoben wird. Teilnehmer betonten die Wichtigkeit, «durchzugreifen» und der Opfer zu gedenken.