NLC wirft Komplott vor, Protest zu stören, und droht mit Streik

Der Nigeria Labour Congress hat vor Störungen seines geplanten landesweiten Protests gegen Unsicherheit gewarnt und droht bei Unterbrechungen mit unbefristetem Streik. Der amtierende Generalsekretär Benson Upah erklärte, nachrichtendienstliche Hinweise deuten auf Versuche von Behörden und politischen Akteuren hin, das Ereignis zu infiltrieren oder gewaltsam zu stören. Der für Mittwoch geplante Protest reagiert auf eskalierende nationale Krisen einschließlich Entführungen und Armut.

Am Dienstag, dem 17. Dezember 2025, gab der Nigeria Labour Congress (NLC) eine starke Warnung hinsichtlich seines bevorstehenden Nationalen Protesttags und Trauertags am Mittwoch ab. Der amtierende Generalsekretär Benson Upah erklärte, der Verband habe Hinweise erhalten, dass skrupellose Behörden und verzweifelte politische Handlanger versuchen könnten, die Demonstrationen zu infiltrieren oder gewaltsam zu stören. Er betonte, dass jeglicher Schaden an auch nur einem Arbeiter oder Bürger einen sofortigen und unbefristeten landesweiten Streik in allen Wirtschaftssektoren auslösen würde.

« Unsere Aktion ist keine bloße Prozession; sie ist ein kollektiver Akt der Trauer, ein Brüllen der Verzweiflung der Unterdrückten und eine demokratische Forderung nach dem grundlegenden Recht auf Leben und Sicherheit », hieß es in der Erklärung. Der NLC hob die Todesfälle zahlreicher Mitglieder hervor, darunter Lehrer, Bauern, Bergleute und Handwerker, inmitten zunehmender Unsicherheit und wahrgenommener Regierungsuntätigkeit.

Der Protest wurde erstmals nach der Sitzung des Nationalen Exekutivrats des NLC am 4. Dezember 2025 angekündigt, als Reaktion auf eine breite Palette nationaler Krisen. Eine zentrale Sorge ist die Verschlechterung der Sicherheit im Land, beispielhaft durch die Entführung von 24 Schülerinnen im Bundesstaat Kebbi am 17. November 2025, bei der zwei Mitarbeiter getötet wurden. Der Verband verurteilte den vorherigen Rückzug von Sicherheitskräften vor Ort und forderte dringende staatliche Maßnahmen.

Zudem verwies der NLC auf das Nigeria Development Update der Weltbank von Oktober 2025, das angibt, dass etwa 139 Millionen Nigerianer – rund 61-62 % der Bevölkerung – in Armut leben, ein signifikanter Anstieg gegenüber früheren Jahren. Der Verband rief Arbeiter, Studenten, Händler und Bürger auf, diszipliniert, friedlich und vereint zu bleiben, und erklärte: « Solidarität ist unser Schild. » Er forderte zudem die Polizei, die über den Protest informiert wurde, auf, die Rechte der Bürger auf Versammlungsfreiheit und Meinungsäußerung zu schützen.

Derweil mobilisiert die NLC-Führung Mitglieder und angeschlossene Gewerkschaften für das Ereignis und konzentriert sich auf die anhaltende Unsicherheit, die das Land plagt.

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