Vertreter des Nigeria Labour Congress, der Lagos State Transport Management Authority und des Federal Road Safety Corps haben Maßnahmen für ein sichereres und umweltfreundlicheres Verkehrssystem im Bundesstaat Lagos vorgeschlagen. Dies geschieht vor dem Hintergrund von Beschwerden der Arbeitnehmer über hohe Transportkosten aufgrund schlechter Straßen und Verkehrsprobleme. Die Diskussionen fanden auf einem Gipfel statt, der vom NLC Lagos State Council organisiert wurde.
Bei einem Verkehrs-Gipfel in Lagos, organisiert vom Nigeria Labour Congress (NLC) Lagos State Council in Zusammenarbeit mit angeschlossenen Gewerkschaften, haben wichtige Interessengruppen drängende Herausforderungen im Verkehrssektor des Bundesstaates angesprochen. Zu den Teilnehmern gehörten Vertreter der Lagos State Transport Management Authority (LASTMA) und des Federal Road Safety Corps (FRSC). Die Veranstaltung konzentrierte sich darauf, Partnerschaften zwischen Regierung, Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu fördern, um ein nachhaltiges System zu schaffen, das Infrastrukturmängel behebt und inklusive Beteiligung gewährleistet.
Agnes Sessi, Vorsitzende des NLC Lagos State Council, forderte Gouverneur Babajide Sanwo-Olu auf, mehr in die Straßenwartung zu investieren und das Schienennetz zu vollenden und zu optimieren. Sie betonte die Notwendigkeit von Bezahlbarkeit, Sicherheit und zuverlässigen Fahrplänen bei der Erweiterung des Schienenverkehrs. Sessi unterstrich, dass schlechte Straßen schnell repariert werden müssen und Verkehrsbeamte effektiv ausgebildet und eingesetzt werden sollten, um Staus zu reduzieren. Das NLC strebt an, dass der Verkehr die Entwicklung unterstützt, anstatt die Bewohner zu belasten.
Der Polizeikommissar des Bundesstaats Lagos, Moshood Jimoh, vertreten durch Joseph Jaiyeoba, hob hervor, wie Staus zu Produktivitätsverlusten und Stress führen, während rücksichtsloses Fahren und Autobahnkriminalität Leben gefährden. Er rief die Transportunternehmer zu Disziplin und Verantwortung auf.
Der Sektorkommandant des FRSC, Kehinde Oseni, durch Olaseinde Egbontan, stellte fest, dass Nigeria jährlich etwa 60.000 Verkehrsopfer zu beklagen hat, wobei arbeitsbedingte Unfälle die tödlichsten sind. Er führte viele Vorfälle auf menschliche Faktoren zurück und setzte sich für mehr Disziplin unter Fahrern ein.
Der Keynote-Redner Dr. Olusegun Musa, vertreten durch Olusegun Awe-Obe, wies auf Infrastrukturlücken, regulatorische Probleme und Sicherheitsfragen als Hindernisse für einen effizienten Verkehr hin. Er forderte verbesserte Chancen im Sektor.