Crowd of protesters in Berlin rallying for Maja T.'s return to Germany for a fair trial, holding signs and flags amid urban street scene.
Bild generiert von KI

Hunderte protestieren in deutschen Städten gegen Urteil gegen Maja T.

Bild generiert von KI

In mehreren deutschen Städten haben Hunderte Menschen gegen das Urteil im Fall der non-binären Person Maja T. in Ungarn demonstriert. Die Proteste fordern die Rückholung nach Deutschland für ein faires Verfahren. Politiker kritisieren den Prozess als politisch beeinflusst.

Das Budapester Stadtgericht verurteilte die 25-jährige non-binäre Person Maja T. aus der linken Szene in Deutschland zu acht Jahren Haft. Richter József Sós sah die Beteiligung an blutigen Angriffen auf mutmaßliche Rechtsextremisten in Budapest vom 9. bis 11. Februar 2023 als erwiesen an. Etwa 20 mutmaßliche Linksextremisten verletzten dabei neun Menschen, vier schwer, mit Teleskop-Schlagstöcken, Gummihämmern und Pfefferspray. Die Angriffe richteten sich gegen Teilnehmer am 'Tag der Ehre', einem tolerierten SS-Gedenken.

Beweise basierten hauptsächlich auf Sicherheitskamerabildern; es gab keine Zeugenaussagen oder DNA-Spuren. Die Staatsanwaltschaft forderte 24 Jahre, die Verteidigung Freispruch. Das Urteil ist nicht rechtskräftig und nicht bewährbar. Maja T. wurde im Dezember 2023 in Berlin verhaftet und im Juni 2024 ausgeliefert, was das Bundesverfassungsgericht als rechtswidrig einstufte.

Gegen das Urteil protestierten Hunderte in Berlin (550 Teilnehmer, Kundgebung in Kreuzberg, Zug nach Friedrichshain, vereinzelt Pyrotechnik), Leipzig (500), Hamburg, Dresden, Erfurt, Freiburg, Nürnberg, Kiel und Potsdam. Die Demonstranten verlangen die Rücküberstellung nach Deutschland für ein rechtsstaatliches Verfahren.

Deutsche Politiker der Linken, Grünen und SPD zweifeln an der Fairness. Martin Schirdewan nannte es 'einen politischen Schauprozess'. René Repasi sah Propaganda vor der ungarischen Wahl am 12. April. Helge Lindberg forderte schnelle Rückholung, da unter Viktor Orbán kein faires Verfahren möglich sei. Orbán hatte harte Strafen gefordert und Antifa als Terrorgruppe eingestuft. Die AfD begrüßte das Urteil.

Das Auswärtige Amt kümmert sich hochrangig um den Fall. Beide Seiten legen Berufung ein. In Düsseldorf führte das Urteil zu Tumult in einem Prozess gegen Linksextremisten: Zuschauer skandierten 'Wir sind Antifa!' und trugen 'Free Maja'-Shirts, die Verhandlung wurde unterbrochen.

Der Fall hängt mit der 'Hammerbande' oder 'Antifa-Ost' zusammen, deren mutmaßlicher Anführer Johann G. die Angriffe plante. Prozesse laufen auch in Deutschland.

Verwandte Artikel

Illustration of eight young detainees in a Mexican courtroom during a hearing for crimes from the Generation Z march, with evidence presentation and a symbolic depiction of a leader's departure.
Bild generiert von KI

Acht Festgenommene der Generation-Z-Marsch bleiben in Untersuchungshaft

Von KI berichtet Bild generiert von KI

Nach dem Generation-Z-Marsch in Mexiko-Stadt am 15. November wurden acht der 18 Festgenommenen aus begründeten Gründen in Untersuchungshaft genommen wegen Verbrechen wie versuchter Tötung und Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft der Hauptstadt stützt die Anklagen mit Videos und Zeugenaussagen der Opfer. In der Zwischenzeit kündigt ein Bewegungsleiter, Edson Andrade, seine Abreise aus dem Land an aufgrund des Lecks personenbezogener Daten nach Vorwürfen von Morena.

In Dresden hat am Freitag der Prozess gegen acht mutmaßliche Mitglieder der „Sächsischen Separatisten“ begonnen. Die Bundesanwaltschaft wirft der Gruppe vor, eine terroristische Vereinigung gegründet zu haben. Verteidiger forderten erfolglos den Ausschluss der Öffentlichkeit.

Von KI berichtet

In Leipzig-Connewitz demonstrierten am Samstag mehrere Tausend Linke gegeneinander und zeigten die Spaltung in der Szene über den Nahostkonflikt. Die Veranstaltungen verliefen größtenteils friedlich, bis auf einen Zwischenfall bei einer Pro-Palästina-Demo. Die Polizei trennte die Lager und zählte insgesamt über 3000 Teilnehmer.

Acht Bewohner der Provinz Las Tunas, Kuba, könnten bis zu neun Jahren Haft für das Verbrechen der „Propaganda gegen die verfassungsmäßige Ordnung“ ins Gefängnis kommen, so ein Bericht der NGO Cubalex. Die Behörden verbinden sie mit der Gruppe Cuba Primero und nennen als Beweise Interaktionen in sozialen Medien sowie den Besitz von Materialien zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Die Angeklagten befinden sich seit März und April 2024 in Untersuchungshaft.

Von KI berichtet

A court convicted community journalist Frenchie Mae Cumpio and human rights worker Marielle Domequil of terror financing based on testimony from rebel returnees. The accused claim the P100,000 they provided was for communities displaced by militarization in Leyte and Samar, not for the New People’s Army. This case highlights the weaponization of anti-money laundering laws against activists amid the Philippines' gray list status with the FATF.

Ein Doppelmörder, der sein rechtliches Geschlecht geändert hat, wurde in ein Frauengefängnis verlegt, was starke Reaktionen auslöst. Transfrau Adelina Strand kritisiert die Entscheidung und warnt vor Risiken für die Sicherheit von Frauen. Politiker fordern Änderungen basierend auf biologischem Geschlecht.

Von KI berichtet

Die Polizei hat in Niederbayern fünf Männer festgenommen, die einen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt im Raum Dingolfing geplant haben sollen. Die Behörden gehen von einer islamistischen Motivation aus und vermuten eine Durchführung mit einem Fahrzeug. Die Festnahmen erfolgten am Freitag, und die Ermittlungen laufen weiter.

 

 

 

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen