Während der Pandemie verließen Sabine und Maik Deutschland voller Misstrauen und Wut Richtung Spanien. Nun sind sie zurückgekehrt und fragen sich, was sie noch mit ihrer Heimat verbindet. In ihrer leeren Wohnung in Brandenburg spiegelt sich ihre Unsicherheit wider.
Der Artikel im ZEITmagazin beschreibt das Schicksal von Sabine und Maik, einem Paar aus Ostdeutschland. In der Pandemie wandten sie sich von ihrer Heimat ab, getrieben von Misstrauen gegenüber der Regierung und Wut über die Lage. Sie emigrierten nach Spanien, wo sie ein günstigeres Leben mit Produkten wie Semicurado-Käse und Olivenöl fanden.
Jetzt sitzen die beiden in einem fast leeren Wohnzimmer ihrer Wohnung in Brandenburg. Luftmatratzen liegen im Schlafzimmer, die Urne ihres verstorbenen Hundes steht im Wohnzimmer neben einem großen Fernseher. Auf diesen deutet Maik, wenn er kritisch über die öffentlich-rechtlichen Sender oder die Regierung spricht. Das einzige Bild an der Wand zeigt Sabine und Maik mit ihren Kindern, Enkelkindern und dem Hund – eine Erinnerung an vergangene Zeiten.
Der Text thematisiert Themen wie Auswanderung, die DDR-Vergangenheit, die Alternative für Deutschland (AfD), die Pandemie und Rechtsextremismus in Ostdeutschland. Sabine und Maik ringen mit ihrer Zugehörigkeit: Gehören sie noch hierher? Der Artikel ist Teil der ZEIT am Wochenende, Ausgabe 52/2025.