Sabine und Maik kehren nach Pandemie-Auswanderung zurück

Während der Pandemie verließen Sabine und Maik Deutschland voller Misstrauen und Wut Richtung Spanien. Nun sind sie zurückgekehrt und fragen sich, was sie noch mit ihrer Heimat verbindet. In ihrer leeren Wohnung in Brandenburg spiegelt sich ihre Unsicherheit wider.

Der Artikel im ZEITmagazin beschreibt das Schicksal von Sabine und Maik, einem Paar aus Ostdeutschland. In der Pandemie wandten sie sich von ihrer Heimat ab, getrieben von Misstrauen gegenüber der Regierung und Wut über die Lage. Sie emigrierten nach Spanien, wo sie ein günstigeres Leben mit Produkten wie Semicurado-Käse und Olivenöl fanden.

Jetzt sitzen die beiden in einem fast leeren Wohnzimmer ihrer Wohnung in Brandenburg. Luftmatratzen liegen im Schlafzimmer, die Urne ihres verstorbenen Hundes steht im Wohnzimmer neben einem großen Fernseher. Auf diesen deutet Maik, wenn er kritisch über die öffentlich-rechtlichen Sender oder die Regierung spricht. Das einzige Bild an der Wand zeigt Sabine und Maik mit ihren Kindern, Enkelkindern und dem Hund – eine Erinnerung an vergangene Zeiten.

Der Text thematisiert Themen wie Auswanderung, die DDR-Vergangenheit, die Alternative für Deutschland (AfD), die Pandemie und Rechtsextremismus in Ostdeutschland. Sabine und Maik ringen mit ihrer Zugehörigkeit: Gehören sie noch hierher? Der Artikel ist Teil der ZEIT am Wochenende, Ausgabe 52/2025.

Verwandte Artikel

Crowd of protesters in Berlin rallying for Maja T.'s return to Germany for a fair trial, holding signs and flags amid urban street scene.
Bild generiert von KI

Hunderte protestieren in deutschen Städten gegen Urteil gegen Maja T.

Von KI berichtet Bild generiert von KI

In mehreren deutschen Städten haben Hunderte Menschen gegen das Urteil im Fall der non-binären Person Maja T. in Ungarn demonstriert. Die Proteste fordern die Rückholung nach Deutschland für ein faires Verfahren. Politiker kritisieren den Prozess als politisch beeinflusst.

Im Ruhrgebiet kämpfen Abwanderung, Zuwanderung und wirtschaftlicher Niedergang um die Oberhand, was einige als »Strukturwandel« bezeichnen. SPIEGEL TV beleuchtet die wachsende Armut in der Region und stellt die Profiteure der Notlage zur Rede. Der Film »Brennpunkt Duisburg: Abgehängt und vergessen« von Thore Brüggemann zeigt die harten Realitäten vor Ort.

Von KI berichtet

Der SPIEGEL TV-Jahresrückblick 2025 beleuchtet ein Jahr voller politischer Krisen wie Neuwahlen, Migrationsstreit und Konflikte in Gaza und der Ukraine. Trotz des Krisenmodus berichten die Reporter auch von unterhaltsamen und skurrilen Momenten. Die Sammlung präsentiert eine Reihe investigativer Filme zu gesellschaftlichen Themen.

In Berlin und Magdeburg sind kürzlich Ausschreitungen zwischen Ultras und Polizei vorgefallen. Dieser Konflikt, der auf traditioneller Abneigung beruht, eskaliert erneut. Mögliche Ursachen sind Veränderungen auf beiden Seiten sowie die Folgen der Corona-Pandemie.

Von KI berichtet

Der Autor Daniel Schreiber diskutiert in einem Interview mit der Zeit, wie man extremen Kräften in der Gesellschaft begegnen kann: mit Liebe. In seinem neuen Buch 'Liebe! Ein Aufruf' beschreibt er eine persönliche Erkenntnis über den Verlust der Fähigkeit, die Welt zu lieben.

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat die AfD als 'gefährliche Partei' bezeichnet. In einem Interview mit dem Stern warnt sie vor den Positionen der Rechtspopulisten, die sie für heuchlerisch hält. Vor der Landtagswahl am 20. September plädiert sie für die Erhaltung der Freiheiten seit 1989.

Von KI berichtet

Der SPD-Politiker Sebastian Fiedler kritisiert die Deutsche Bahn scharf wegen unzureichender Sicherheitsmaßnahmen und sieht nun Berichte über seine Familie als Racheakt. Die Berichterstattung in der 'Bild' bezieht sich auf einen Vorfall im Juni 2025, bei dem Fiedlers Lebensgefährtin Britta Zur als DB-Sicherheitschefin handelte. Fraktionskollegen unterstützen Fiedler und bezweifeln den Zeitpunkt der Enthüllungen.

 

 

 

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen