Schulze warnt vor AfD in Regierungsverantwortung in Sachsen-Anhalt

Knapp neun Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze vor einer Beteiligung der AfD an der Regierung gewarnt. Er betonte, dass dies dem Land und Deutschland großen Schaden zufügen würde. Aktuelle Umfragen zeigen die AfD in Führung.

In einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung äußerte sich Sven Schulze, der Spitzenkandidat der CDU für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, kritisch zur Alternative für Deutschland (AfD). Er warnte vor AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund und dessen Umfeld: „Leute um sich, die man definitiv nicht in Verantwortung lassen sollte. Das würde dem Land Sachsen-Anhalt und ganz Deutschland wirklich einen nicht beschreibbaren großen Schaden zufügen.“

Die AfD gilt in Sachsen-Anhalt seit Längerem als gesichert rechtsextrem. Eine Umfrage des Instituts Insa für das Portal Nius aus Mitte Oktober ergab 40 Prozent für die AfD, 26 Prozent für die CDU, 11 Prozent für die Linke sowie je sechs Prozent für SPD und Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW). Die Grünen und die FDP würden nach dieser Prognose den Fünf-Prozent-Hürde nicht überspringen und somit nicht im Landtag vertreten sein.

Schulze kommentierte die Umfragen als Momentaufnahmen und erklärte: „Wenn diese Zahlen so eintreffen würden, wäre das Land Sachsen-Anhalt quasi unregierbar. Mein Ziel ist: Ich möchte die Wahl gewinnen und vor der AfD stehen.“ Zur sogenannten Brandmauer gegen die AfD sagte er, er glaube nicht an eine Koalition nur mit BSW, Linker und SPD. „Bei mir im Kabinett wird kein Minister der AfD und keine Ministerin der Linkspartei sitzen.“

Derzeit regiert in Sachsen-Anhalt eine Koalition aus CDU, SPD und FDP, während die AfD die zweitstärkste Fraktion im Landtag stellt. Die nächste Wahl findet am 6. September statt.

Verwandte Artikel

Manuela Schwesig warns that AfD is a dangerous party in pre-election interview.
Bild generiert von KI

Schwesig bezeichnet AfD als gefährliche Partei

Von KI berichtet Bild generiert von KI

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat die AfD als 'gefährliche Partei' bezeichnet. In einem Interview mit dem Stern warnt sie vor den Positionen der Rechtspopulisten, die sie für heuchlerisch hält. Vor der Landtagswahl am 20. September plädiert sie für die Erhaltung der Freiheiten seit 1989.

Sven Schulze wird von der CDU als Kandidat für die Staatskanzlei in Magdeburg aufgestellt, um den Vormarsch der AfD in Sachsen-Anhalt zu stoppen. Reiner Haseloff räumt unerwartet den Posten des Ministerpräsidenten für ihn frei – ein riskanter Schritt.

Von KI berichtet

In Sachsen-Anhalt haben die Koalitionsparteien CDU, SPD und FDP dem vorzeitigen Wechsel von Ministerpräsident Reiner Haseloff an Sven Schulze zugestimmt. Der 71-jährige Haseloff möchte die schwarz-rot-gelbe Koalition fortsetzen, ohne Änderungen in der Ressortverteilung. Ziel ist es, Schulze vor der Landtagswahl 2026 einen Amtsvorteil zu verschaffen.

Der AfD-Jugendverband „Generation Deutschland“ hat am Samstag seinen Landesverband in Thüringen gegründet. Landeschef Björn Höcke schwört den Nachwuchs auf den politischen Kampf ein und betont die Führungsrolle Thüringens in der Partei. Die Gründung erfolgte inmitten kontroverser Reden mit fremdenfeindlichen Tönen.

Von KI berichtet

Die AfD-Landtagsfraktion in Sachsen-Anhalt hat den Politiker Matthias Lieschke ausgeschlossen. Grund sind Vorwürfe, er habe ein Parteitreffen heimlich aufgenommen und die Aufnahme weitergeleitet. Der Ausschluss erfolgte mit sofortiger Wirkung.

Im Jahr 2026 stehen in Deutschland fünf Landtagswahlen an, die die Bundesregierung vor große Herausforderungen stellen werden. Die wirtschaftliche Erholung bleibt schwach, und Reformen in den Sozialsystemen drängen sich auf. International dominiert Donald Trump mit großen Plänen in den USA.

Von KI berichtet

Die Spitzen von CDU, CSU und SPD haben im ersten Koalitionsausschuss des Jahres 2026 als „Jahr des Anpackens“ ausgerufen und einen Masterplan für mehr Resilienz präsentiert. Im Fokus steht der Schutz kritischer Infrastruktur nach einem Anschlag auf die Berliner Stromversorgung. Bundeskanzler Friedrich Merz betonte, dass Sicherheit vor Transparenz gehe.

 

 

 

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen