FDP in MV beschließt bildungspolitisches Wahlprogramm

Die FDP in Mecklenburg-Vorpommern hat auf einem Landesparteitag in Banzkow bei Schwerin ihr Bildungswahlprogramm für die Landtagswahl am 20. September beschlossen. Es fordert die Rückkehr zum dreigliedrigen Schulsystem mit Haupt- und Realschule sowie die Abschaffung der Regionalen Schule. Bundesvorsitzender Christian Dürr rief zu einem radikalen Gegenentwurf zum 'Weiter so' auf.

Auf einem Landesparteitag in Banzkow bei Schwerin hat die FDP Mecklenburg-Vorpommern nach einer fünfstündigen Diskussion ihr Bildungswahlprogramm für die Landtagswahl am 20. September mehrheitlich beschlossen. Am Sonntag sollen weitere Teile folgen. Kernpunkte sind die Wiedereinführung von Haupt- und Realschule sowie die Abschaffung der Regionalen Schule, die 2002 die früheren Schulformen ersetzte. Die Partei spricht sich für die Beibehaltung von Förderschulen aus und will den Religionsunterricht beenden, stattdessen einen neutralen Fachunterricht über alle Religionen einführen. «Als Ersatz könnte ein neutraler Fachunterricht über alle Religionen treten», heißt es im Programm. Bundesvorsitzender Christian Dürr eröffnete den Parteitag per Video und sagte: «Ja, es sind harte Zeiten für die FDP und für Deutschland.» Er beklagte verlorene Jobs und drohende Zerplatzung des Traums von Aufstieg durch eigene Leistung. «Wir müssen der radikale Gegenentwurf zu Weiter so sein», forderte er. Dürr plädierte für einen starken Staat in der Bildung: Zwei Jahre vor der Einschulung solle die Sprachentwicklung getestet werden, damit nur Kinder mit ausreichend Deutsch eingeschult würden. Bei persönlicher Lebensführung hingegen solle sich der Staat zurückhalten. In der Einwanderungspolitik sagte er: «Es muss leichter sein, nach Deutschland zu kommen, um zu arbeiten, als nach Deutschland zu kommen, um nicht zu arbeiten.» Ein Dringlichkeitsantrag fordert eine Neuwahl des Bundesvorstands beim Bundesparteitag im Mai. Spitzenkandidat Jakob Schirmer betonte das Thema Freiheit: «Die Freiheit wird mit unserer Partei verbunden.» Die FDP bangt um den Wiedereinzug in den Landtag, Umfragen sehen sie unter fünf Prozent. Schweriner Stadtvertreter Paul Bressel erklärte während des Parteitags seinen Austritt, da die Partei sich von ihren liberalen Wurzeln entfernt habe.

Verwandte Artikel

FDP leader Christian Dürr announces executive board resignation at press conference amid election defeats.
Bild generiert von KI

FDP-Bundesvorstand tritt nach Wahlniederlagen zurück

Von KI berichtet Bild generiert von KI

Der Bundesvorstand der FDP um Parteichef Christian Dürr hat seinen Rücktritt angekündigt. Grund sind die schlechten Ergebnisse bei den jüngsten Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Dürr will jedoch erneut für den Vorsitz kandidieren.

Nach Wahlniederlagen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz tobt in der FDP eine Debatte um die Ablösung von Parteichef Christian Dürr. Junge Liberale und Landespolitiker fordern Konsequenzen. Fünf potenzielle Nachfolger werden diskutiert.

Von KI berichtet

In Rhineland-Palatinate's state election, the CDU won with 31 percent ahead of the SPD's 25.9 percent, ending 35 years of opposition. The AfD achieved its best result in a western German state at 19.5 percent, becoming the third strongest force. A grand coalition under CDU leader Gordon Schnieder is likely.

Der AfD-Jugendverband „Generation Deutschland“ hat am Samstag seinen Landesverband in Thüringen gegründet. Landeschef Björn Höcke schwört den Nachwuchs auf den politischen Kampf ein und betont die Führungsrolle Thüringens in der Partei. Die Gründung erfolgte inmitten kontroverser Reden mit fremdenfeindlichen Tönen.

Von KI berichtet

Der CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze aus Sachsen-Anhalt hat die Idee des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder von einer Zusammenlegung von Bundesländern scharf abgelehnt. Auch die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger lehnt die Forderung ab. Söder argumentiert mit finanziellen Belastungen für starke Länder wie Bayern.

Im Jahr 2026 stehen in Deutschland fünf Landtagswahlen an, die die Bundesregierung vor große Herausforderungen stellen werden. Die wirtschaftliche Erholung bleibt schwach, und Reformen in den Sozialsystemen drängen sich auf. International dominiert Donald Trump mit großen Plänen in den USA.

Von KI berichtet

Auf einer Parteiklausur in Berlin haben die Spd-Vorsitzenden Bärbel Bas und Lars Klingbeil in Grundsatzreden zur Zuversicht und Verteidigung der Demokratie aufgerufen. Sie warnten vor Rechtsextremen und Tech-Milliardären und skizzierten Umrisse eines Programms. Die Partei ringt weiter mit ihrem Dauertief.

 

 

 

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen