Sebastian Czaja at a Berlin press conference, announcing his exit from the FDP to back CDU's Kai Wegner ahead of the September election.
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Sebastian Czaja verlässt FDP und unterstützt Wegner

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Der stellvertretende FDP-Landeschef in Berlin, Sebastian Czaja, tritt aus seiner Partei aus und plant, im bevorstehenden Wahlkampf ein bürgerliches Lager hinter Regierendem Bürgermeister Kai Wegner von der CDU zu unterstützen. Er begründet dies mit der Sorge vor einem Wahlsieg der Linken. Die Abgeordnetenhauswahl findet am 20. September statt.

Sebastian Czaja, der stellvertretende FDP-Landeschef in Berlin, hat seinen Austritt aus der Partei angekündigt. In einem Interview mit der „Bild“-Zeitung erklärte er: „Es besteht die Gefahr, dass eine radikalisierte Linkspartei Führungsverantwortung übernimmt.“ Er fügte hinzu: „Und da muss man sich eben die Frage stellen: Ist es nicht besser, ein bürgerliches Lager zu formen, zu unterstützen und das als engagierter Bürger zu tun? Und das will ich tun.“

Czaja möchte bei der Abgeordnetenhauswahl am 20. September ein bürgerliches Lager unterstützen, das sich hinter Kai Wegner (CDU) stellt. Obwohl er mit einigen Entscheidungen Wegners nicht einverstanden ist, betonte er, dass es um „Richtungsentscheidungen für Berlin“ gehe. „Und da glaube ich schon, dass Kai Wegner dann auch die richtige Wahl für unsere Stadt ist. Und das gilt es jetzt, deutlich zu machen in den unterschiedlichsten Politikkonzepten“, sagte er. Czaja plant nicht, der CDU beizutreten, obwohl sein Bruder Mario Czaja ehemaliger Generalsekretär der Partei ist.

Czaja führte die FDP bei drei Abgeordnetenhauswahlen als Spitzenkandidat und war von 2016 bis zur Wiederholungswahl 2023 Fraktionschef. Bei dieser verpassten die Liberalen die Fünf-Prozent-Hürde.

Eine Umfrage des Instituts Insa für die „Bild“-Zeitung vom 25. Februar zeigt die CDU bei 22 Prozent, sechs Punkte weniger als 2023. Die schwarz-rote Koalition hätte keine Mehrheit mehr. Mögliche Dreierbündnisse wären SPD (16 Prozent), Linke und Grüne (je 15 Prozent) oder CDU, SPD und Grüne. Die AfD liegt bei 17 Prozent, die FDP bei vier Prozent. Umfragen sind mit Unsicherheiten behaftet und spiegeln nur das aktuelle Meinungsbild wider.

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