FDP leader Christian Dürr announces executive board resignation at press conference amid election defeats.
FDP leader Christian Dürr announces executive board resignation at press conference amid election defeats.
Bild generiert von KI

FDP-Bundesvorstand tritt nach Wahlniederlagen zurück

Bild generiert von KI

Der Bundesvorstand der FDP um Parteichef Christian Dürr hat seinen Rücktritt angekündigt. Grund sind die schlechten Ergebnisse bei den jüngsten Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Dürr will jedoch erneut für den Vorsitz kandidieren.

Nach dem Ausscheiden der FDP aus dem Landtag in Rheinland-Pfalz hat der Bundesvorstand um Vorsitzenden Christian Dürr seinen kollektiven Rücktritt erklärt. Bei den Landtagswahlen am Sonntag in Rheinland-Pfalz verpasste die Partei die Fünf-Prozent-Hürde, ebenso wie zuvor in Baden-Württemberg. Im Vorjahr war die FDP bereits aus dem Bundestag geflogen, nachdem sie Teil der Ampelregierung gewesen war. Auf dem Bundesparteitag im Mai sollen Präsidium und Vorstand neu gewählt werden, um eine 'neue Legitimation' und 'klare Kursbestimmung' zu schaffen, wie Dürr nach Beratungen der Gremien erklärte. 'Es braucht auf dem kommenden Bundesparteitag eine neue Legitimation. Das ist die Konsequenz aus zwei verlorenen Landtagswahlen', sagte er. Dürr, der erst im Mai vergangenen Jahres zum Vorsitzenden gewählt wurde und Christian Lindner nachfolgte, plant, erneut zu kandidieren. Generalsekretärin Nicole Büttner will sich ebenfalls wieder aufstellen. 'Die FDP steht vor existenziellen Herausforderungen, und dafür braucht die Parteiführung eine klare und neue Legitimation', betonte sie. Die Spitzenkandidatin in Rheinland-Pfalz, Daniela Schmitt, gibt hingegen ihren Landesvorsitz ab und übernimmt die Verantwortung für das Wahlergebnis. Laut Spiegel hat die Europaabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann angeboten, als Teil einer Doppelspitze zu kandidieren, was auf dem Parteitag diskutiert werden soll.

Verwandte Artikel

News illustration of FDP leadership race: Kubicki shakes hands with supportive Dürr at congress podium, Höne observing in background.
Bild generiert von KI

FDP leadership race: Kubicki candidacy gains momentum as Dürr withdraws support

Von KI berichtet Bild generiert von KI

FDP vice-chairman Wolfgang Kubicki has launched his bid for party leadership, with incumbent chairman Christian Dürr withdrawing his own candidacy to back Kubicki and maintain unity. NRW leader Henning Höne remains a challenger ahead of the late-May congress.

Wolfgang Kubicki defeated Marie-Agnes Strack-Zimmermann in a leadership vote at the FDP federal party congress on May 30, 2026, in Berlin and is the new party chairman.

Von KI berichtet

Wolfgang Kubicki has taken over as FDP chair after Marie-Agnes Strack-Zimmermann challenged him narrowly. The two are now exchanging conciliatory tones.

German Chancellor Friedrich Merz urged the SPD to demonstrate greater willingness for reforms. In a speech to the CDU Wirtschaftsrat in Berlin, he warned of limits to his patience. He criticized the SPD for 'dreaming' of democratic socialism.

Von KI berichtet

Die Linke elected Ines Schwerdtner and Luigi Pantisano as new co-chairs at its party congress in Potsdam. Schwerdtner received nearly 86 percent and Pantisano 53 percent of the votes.

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen