Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sieht sich Vorwürfen staatlicher Gängelung ausgesetzt, nachdem der Verfassungsschutz Buchhandlungen prüfte. Auf der Leipziger Buchmesse plädiert er für mehr Meinungsfreiheit, weicht jedoch dem Diskurs aus.
Die Leipziger Buchmesse steht im Fokus eines Kulturkampfs um Wolfram Weimer, den Kulturstaatsminister. Nach Prüfungen von Buchhandlungen durch den Verfassungsschutz sieht sich Weimer dem Vorwurf der staatlichen Gängelung ausgesetzt. In Leipzig spricht er sich für mehr Meinungsfreiheit aus, meidet aber eine direkte Auseinandersetzung mit dem Diskurs. Die Frage bleibt, was ihn auf der Buchmesse erwartet hätte, wäre er erschienen. Der Artikel hebt diese Kontroverse hervor, ohne weitere Details zu nennen.