Junger Regisseur von Washington erläutert KI-Einsatz im Film

Jon Erwin, Regisseur des Historiendramas Young Washington, hat erklärt, wie generative KI dazu beigetragen hat, eine gefährliche Flussszene zu drehen, ohne Schauspieler zu gefährden. Der Film kommt am 3. Juli landesweit in die Kinos.

Erwin beschrieb den Dreh der Sequenz in einem 15 Meter langen Wasserbecken, das in Irland gebaut wurde. Für Nahaufnahmen wurden Schauspieler und Requisiten verwendet, während die KI für die Totalen eingesetzt wurde, um eisige Bedingungen zu simulieren.

Er merkte an, dass die Werkzeuge die Produktion sicherer und kostengünstiger machten. Etwa 100 Einstellungen im Film wurden durch KI unter Verwendung von Plattformen wie Luma, Amazons Project Nara und Magnific ergänzt.

Der Regisseur nutzte KI auch, um zwei Mitarbeiter, die in einer Szene als britische Soldaten auftraten, mit historischen Kostümen und Pferden auszustatten. Erwin betonte, dass KI das traditionelle Filmemachen ergänzen und nicht ersetzen sollte.

In dem Film spielen Ben Kingsley, Andy Serkis und Mary-Louise Parker die Hauptrollen. Der Film hat im Internet einige Kritik wegen seines KI-Einsatzes hervorgerufen und hält bei Rotten Tomatoes eine Bewertung von 63 Prozent.

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