Jodie Foster beschrieb den Apple-Film F1 während einer öffentlichen Diskussion beim Aspen Festival of Ideas als einen Film, der von einer Künstlichen Intelligenz hätte stammen können. Die Oscar-Preisträgerin sprach am Dienstag mit dem ehemaligen Sony Pictures CEO Michael Lynton. Ihre Kommentare konzentrierten sich auf den Wandel der Kreativität in Hollywood und die Rolle neuer Technologien.
Foster äußerte sich während einer Podiumsdiskussion am Dienstag mit dem Titel „Wem gehört die Zukunft Hollywoods?“. Sie sagte, der Rennsportfilm mit Brad Pitt folge einer Struktur, die ein Computer hervorgebracht haben könnte.
„Ich meine das nicht abwertend – wie könnte ich auch? Dieser Film hat Millionen Dollar eingespielt“, sagte Foster lachend. „Aber wenn ich mir einen Film wie ‚F1‘ ansehe, denke ich mir: ‚F1‘ wurde von einer KI gemacht, oder?“
Der Film hat weltweit 634 Millionen Dollar eingespielt und vier Oscar-Nominierungen erhalten, darunter als Bester Film. Er gewann den Preis für den Besten Ton. Foster diskutierte zudem darüber, wie KI-Werkzeuge bereits einige Arbeitsplätze bei Massenszenen ersetzen und wie Gewerkschaften Darsteller vor der wiederholten digitalen Nutzung schützen könnten.
Sie fügte hinzu, dass Filmschaffende die Technologie beherrschen sollten, anstatt sie die menschliche Kreativität ersetzen zu lassen. Foster nannte als positives Beispiel eine KI-unterstützte Traumsequenz in ihrem aktuellen Film My Private Life.