Zweiundzwanzig Präsidenten von Vereinen der Ligue 1 und Ligue 2 haben am Freitag einen Gastbeitrag in Le Figaro veröffentlicht, um ihre Haltung zur Reform der Führung des französischen Profifußballs darzulegen.
Die Unterzeichner beschreiben den französischen Profifußball als an einem entscheidenden Wendepunkt seiner Geschichte stehend. Sie erklären, dass die Vereine schon immer für Reformen waren, glauben jedoch, dass der aktuelle Vorschlag die gesetzten Ziele nicht erreicht.
Sie betonen ihren Bezug auf das Modell der englischen Premier League, bei dem die Vereine ihre wirtschaftliche und kommerzielle Strategie selbst vorantreiben. Der Beitrag merkt an, dass die Reform die wirtschaftliche Ausrichtung und Attraktivität der Vereine für die nächsten fünfzehn Jahre bestimmen werde.
Die Präsidenten fügen hinzu, dass ihr Wunsch nach Reformen entgegen der Darstellung einer sehr lautstarken Minderheit schon lange bestehe und notwendig sei. Sie kommen zu dem Schluss, dass das vorgeschlagene Projekt in seiner jetzigen Form nicht unterstützt werden könne.