Gabriel Attal schlägt in Interview mit Le Figaro neues Arbeitsgesetzbuch vor

Gabriel Attal, Generalsekretär von Renaissance, gab am 30. April 2026 Le Figaro ein exklusives Interview. Er bereitet seine Erklärung zur Präsidentschaftskandidatur vor und schlägt das Schreiben eines 'neuen Arbeitsgesetzbuches' vor. Dabei kritisiert er die Exzesse des aktuellen Arbeitsrechts.

Der ehemalige Premierminister Gabriel Attal fungiert als Generalsekretär von Renaissance und Vorsitzender der Fraktion Ensemble pour la République in der Nationalversammlung. Am Vorabend des 1. Mai präsentierte er Le Figaro seine Vorschläge für 'das Recht auf Arbeit und die Freiheit zu arbeiten'.

Attal prangert die 'Lügen' und den 'furchtbar politischen' Ansatz der Gewerkschaft CGT im Vorfeld der gewerkschaftlichen Demonstrationen an. Auf die Frage nach der Weigerung der Regierung, die Arbeitsregeln für den 1. Mai zu lockern, erklärte er: 'Ich hoffe, dass die kollektive Intelligenz über die Unklarheit siegen wird.'

Er warnt vor Sanktionen für Bäcker und Floristen: 'Es wäre völlig inakzeptabel, wenn Bäcker und Floristen, die von der Regierung die Erlaubnis zum Öffnen erhalten haben, letztlich aufgrund eines fehlenden echten rechtlichen Rahmens sanktioniert würden.' Der Arbeitsminister rief zu 'kollektiver Intelligenz' auf, um Strafen für geöffnete Geschäfte zu vermeiden.

Das Interview findet statt, während Attal seine Erklärung zur Präsidentschaftskandidatur für 2027 vorbereitet, zu einer Zeit, in der auch Persönlichkeiten wie Édouard Philippe und Jordan Bardella ihre Wirtschaftsprogramme enthüllen.

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