Adenomyose betrifft jede fünfte Frau und bleibt oft unterdiagnostiziert

Adenomyose, eine gynäkologische Erkrankung, die starke Menstruationsschmerzen und schwere Blutungen verursacht, betrifft 20 bis 35 Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter. Trotz ihrer Verbreitung bleibt sie aufgrund der Normalisierung von Schmerzen bei Frauen oft unsichtbar. Experten mahnen dazu, Symptome für eine rechtzeitige Diagnose ernst zu nehmen.

Adenomyose tritt auf, wenn Endometriumgewebe in die Muskelschicht der Gebärmutter einwächst, was zu Entzündungen, inneren Blutungen und Schmerzen führt, erklärt Dr. Hugo Sovino, Gynäkologe mit Spezialisierung auf Reproduktionsmedizin und Direktor des Endometriose-Zentrums der Clínica MEDS. Dadurch vergrößert sich die Gebärmutter, wird härter und empfindlicher. Sie betrifft hauptsächlich Frauen im Alter zwischen 35 und 50 Jahren und äußert sich durch Symptome wie starke und schmerzhafte Perioden, chronische Beckenschmerzen sowie Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.

Die Erkrankung wird oft mit Endometriose verwechselt, da beide Unfruchtbarkeit und ähnliche Symptome verursachen können. Adenomyose ist jedoch auf die Gebärmutter beschränkt, während bei der Endometriose Gewebe außerhalb der Gebärmutter betroffen ist. „Sie werden verwechselt, weil beide starke Menstruationsschmerzen verursachen können [...] Es ist weitaus häufiger, als man dachte, und bleibt weiterhin unterdiagnostiziert“, stellt Sovino fest. Bis zu 35 Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter leiden darunter, doch die Diagnose verzögert sich aufgrund der Normalisierung von Schmerzen.

„Das Problem ist nicht, dass es eine seltene Krankheit ist; das Problem ist, dass der Schmerz bei Frauen zu sehr normalisiert wird“, sagt Sovino. Carolina Quezada, Gründerin der Asociación de Personas con Endometriosis y Adenomiosis Chile, fügt hinzu: „Es herrscht immer noch ein Mangel an Wissen bei medizinischem Fachpersonal, was dazu führt, dass schmerzhafte Menstruationsbeschwerden weiterhin normalisiert werden.“

Zu den Behandlungsmöglichkeiten gehören eine Hormontherapie, Intrauterinpessare, eine Ernährungsumstellung und in schweren Fällen, wenn kein Kinderwunsch mehr besteht, eine Hysterektomie. Quezada warnt vor hohen Kosten, langen Wartelisten im öffentlichen Gesundheitssystem und dem Fehlen emotionaler Unterstützung nach dem Eingriff. „Wenn eine Frau das Gefühl hat, dass etwas nicht stimmt, dann stimmt auch etwas nicht“, betont sie.

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