Ageismus in südafrikanischen Arbeitsplätzen übersieht den Wert älterer Arbeitnehmer

Ein Meinungsbeitrag argumentiert, dass Ageismus gegenüber Fachkräften über 60 in südafrikanischen Unternehmen ungerecht und kurzsichtig ist und ihre Erfahrung und Weisheit ignoriert. Trotz Behauptungen gleicher Chancen schieben Stereotypen ältere Mitarbeiter an den Rand und führen zu Verlusten an institutionellem Wissen. Der Artikel fordert Altersvielfalt als strategische Notwendigkeit für Innovation und Resilienz.

In südafrikanischen Unternehmen hält sich Ageismus als hartnäckiges Vorurteil, insbesondere gegenüber Arbeitnehmern über 60, wie ein Meinungsbeitrag zeigt, der am 17. November 2025 in der Sektion Opinionista von Daily Maverick veröffentlicht wurde. Der Artikel behauptet, dass ältere Fachkräfte oft fälschlicherweise als langsam, unflexibel oder technologisch ungeeignet eingestuft werden, trotz ihrer bewährten Fähigkeiten. Diese Ausgrenzung führt zu einem Verlust an Weisheit, Resilienz und strategischer Tiefe in Organisationen, die Jugend und Beweglichkeit priorisieren.

Der Beitrag betont die einzigartigen Beiträge älterer Mitarbeiter, die wirtschaftliche Zyklen, technologische Revolutionen und veränderte Verbraucherlandschaften durchlaufen haben. Sie bieten gelebte Einsichten und dienen als natürliche Mentoren mit emotionaler Intelligenz, die über Jahrzehnte geschärft wurde. Ihr Führungsstil ist kooperativ, geduldig und auf den Aufbau von Vertrauen und Zusammenhalt ausgerichtet – essenzielle Fähigkeiten in volatilen Geschäftsumfeldern. Ältere Arbeitnehmer zeigen auch starke Arbeitsethik, Beständigkeit und Loyalität, was sie weniger geneigt macht, den Job zu wechseln als jüngere Fachkräfte.

Der Artikel widerlegt die Vorstellung, dass ältere Arbeitnehmer Veränderungen ablehnen, und stellt fest, dass viele über 60 die digitale Transformation angenommen und sich weitergebildet haben, wobei einige Programmiersprachen wie Cobol, Pascal und Basic Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahre lernten. Sie verbinden traditionelle Weisheit mit modernen Werkzeugen, fördern durchdachte Innovation durch kritische Fragen und strategische Vorsicht.

Global wird Erfahrung in Rollen wie Staatsoberhäuptern und Richtern geschätzt, doch Unternehmen ignorieren dies oft. Der Artikel zitiert eine Studie der Boston Consulting Group, 'How Diverse Leadership Teams Boost Innovation', die ergab, dass Unternehmen mit überdurchschnittlicher Diversität, einschließlich Altersdiversität, Innovationsumsätze 19 Prozentpunkte höher als solche mit unterdurchschnittlicher Diversität erzielten.

Schließlich argumentiert der Beitrag, dass Altersvielfalt ein Geschäftsfall ist, nicht nur ein moralischer. Er fordert Organisationen auf, ältere Fachkräfte aktiv zu schätzen, Wachstumspfade zu schaffen und Ageismus anzugehen, um inklusive, zukunftsfitte Arbeitsplätze aufzubauen. „Alter ist nicht nur eine Zahl. Es ist ein Zeugnis für ein Leben des Lernens, Wachstums und Erfolgs“, schreibt der Autor und positioniert die Belegschaft über 60 als „eine Brücke zu einer weiseren Zukunft“.

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