Alberto Vázquez’ Film „Decorado“ wurde bei den 9. Ibero-amerikanischen Quirino-Animationspreisen in Santa Cruz de Tenerife, Spanien, als bester Langfilm ausgezeichnet. Die spanisch-portugiesische Koproduktion markiert den dritten Sieg von Vázquez bei dieser Veranstaltung. Auch Kolumbien und Portugal konnten bedeutende Siege in verschiedenen Kategorien verbuchen.
Die Preisverleihung fand am Freitag in Santa Cruz de Tenerife statt, wo eine Jury 265 Einreichungen aus ganz Ibero-Amerika bewertete. Spanien führte mit drei Auszeichnungen, während Kolumbien, Portugal und Brasilien jeweils zwei und Argentinien einen Preis gewannen, wodurch die Ehrungen gleichmäßig zwischen der Iberischen Halbinsel und Lateinamerika aufgeteilt wurden. Den Vorsitz der Jury führte der brasilianische Produzent Cesar Cabral, unterstützt von Mitgliedern aus Irland, den Philippinen, Kolumbien und Kroatien. Der galicische Animationsregisseur Alberto Vázquez gewann den Preis für den besten Langfilm für „Decorado“, einen Film, der Identität und gesellschaftliche Fassaden erforscht. Er wurde von den spanischen Firmen María y Arnold AIE, Abano Producións, UniKo und Glow Animation sowie der portugiesischen Sardinha em Lata produziert und erhielt im Februar bereits einen Goya-Preis für den besten Animationsfilm. Dies ist Vázquez’ dritter Quirino-Preis nach den Kurzfilmen „Decorado“ im Jahr 2018 und „Homeless Home“ im Jahr 2021. Die kolumbianische Produktionsfirma Careloko Producciones gewann den Preis für die beste Serie für „There Is Something Behind You – Season 1“, bei der Julián Gómez Reyes Regie führte und die durch den öffentlichen Fonds Abrecámara gefördert wurde. Die Portugiesin Marta Reis Andrade erhielt den Preis für den besten Kurzfilm für „Dog Alone“, eine 2D-Animation, die in Zusammenarbeit mit dem französischen Studio Ikki Films produziert wurde und auf Festivals wie dem AFI Fest gezeigt wurde. Weitere Gewinner waren die kolumbianisch-spanische Koproduktion „Ballad of Fishes and Birds“ in der Kategorie bester studentischer Kurzfilm, die portugiesische Produktion „Paulinha“ für das beste Musikvideo, der brasilianische Beitrag „18 Months“ für den besten Auftragsfilm und das spanische Werk „Stars in the Trash“ für die beste Videospiel-Animation.