In Südafrika ist der Alkoholkonsum unter Jugendlichen dramatisch gestiegen, besonders während der Feiertage 2025, was Probleme wie Arbeitslosigkeit und geschlechtsspezifische Gewalt verschärft. Die täglichen Alkoholausgaben erreichten ihren Höhepunkt bei R1 Milliarde, belasten die Gesundheitsressourcen und füllen Lücken durch begrenzte Chancen. Experten fordern Investitionen in Jugendinfrastruktur, um diese Krise zu bekämpfen.
Südafrikas Jugend steht vor einer wachsenden Alkoholkrise, wie in einem kürzlichen Kommentar hervorgehoben. Während der Feiertage 2025 stiegen die täglichen Alkoholausgaben von durchschnittlich R414 Millionen auf über R1 Milliarde und verwandelten Feiern in Exzesse. Die South African Medical Association stellte fest, dass dieser Anstieg Notaufnahmen und Traumazentren mit mehr Fällen überflutete, was zu Überfüllung und längeren Wartezeiten führte. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei einem Rekordwert von 62,4 % für 15- bis 24-Jährige, laut Statistics South Africa. Mit wenigen Jobs oder Freizeiteinrichtungen ist Alkohol in Dörfern und Townships der Hauptfluchtweg geworden. Minderjähriges Trinken ist in Tavernen und Clubs normalisiert, wo die Kontrollen lasch sind. Der menschliche Preis ist hoch, besonders für junge Frauen. Eine Studie des National Shelter Movement aus Juni 2025 ergab, dass 82,8 % der jungen afrikanischen Frauen in armen Gebieten transaktionale Beziehungen eingehen, um Grundbedürfnisse zu decken, was oft zu geschlechtsspezifischer Gewalt, Teenagerschwangerschaften und Traumata führt. Kenneth Diole, Mitbegründer von YT Consulting Africa, argumentiert, dass die Vernachlässigung von Jugendinfrastruktur diesen Kreislauf antreibt. Er fordert Reinvestitionen in Sportzentren, Bibliotheken und Kunststätten, strengere Kontrollen beim Ausschenken an Minderjährige und Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, um echte Alternativen zum Alkohol zu bieten.