Luis Guillermo Echeverri Vélez warnt in La República, dass die 81-prozentige Enthaltung bei den drei Spitzenreitern ein Signal für Unzufriedenheit und Misstrauen ist. Er betont die Notwendigkeit, die unteren Bevölkerungsschichten mit konkreten Botschaften zu Alltagsthemen zu erreichen. Er ruft dazu auf, Stimmen für die Freiheit zu mobilisieren und hebt dabei die Rolle von Álvaro Uribe hervor.
In seiner Kolumne 'Valoremos la libertad', die am 22. März 2026 in La República erschien, interpretiert Luis Guillermo Echeverri Vélez die 81-prozentige Enthaltung bei den drei Spitzenreitern – in Verbindung mit dem Parlament und der Consulta – als klare Botschaft der Unzufriedenheit und des Misstrauens der nicht wählenden Mehrheit. Er merkt an, dass 75 % der Stimmen aus den Schichten 3, 2 und 1 stammen, in denen die Menschen nach praktischen Lösungen für grundlegende Bedürfnisse suchen, wie etwa Kraftstoff für Motorräder, Arbeitsplatzsicherheit, Mietzahlungen, Zugang zu Medikamenten und die Vermeidung von Beschlagnahmungen durch die Polizei. Der Analyst erklärt, diese Gruppe sei die Erzählungen über vergangenen Diebstahl leid und ignoriere Elitendebatten, Twitter (jetzt X) oder Persönlichkeiten wie die Vizepräsidentin. Er kritisiert, dass der Staat sie über Radio und RTVC mit populistischen Subventionsversprechen erreicht, die falsche Einkommensillusionen erzeugen. Echeverri Vélez zitiert Cepeda: 'esto no es contra el tigre ni la paloma, es contra Uribe' und argumentiert, dass Álvaro Uribe eine starke Identifikation in der Bevölkerung wecke und massive organische Wählerbewegungen wie 2016 vorantreibe. Er warnt davor, durch Änderungen im Justizsystem, die Freiheiten, Wirtschaft und das Zusammenleben bedrohen, Zuständen wie in Kuba oder Venezuela zu verfallen. Er bezeichnet traditionelle Politiker als Parasiten des Staates und fordert dazu auf, Wähler für die Freiheit an die Urnen zu bringen, indem gezielte digitale Botschaften für die unteren Schichten eingesetzt werden.