Die nationale Morena-Vorsitzende Ariadna Montiel und der Gouverneur von Sonora, Alfonso Durazo, wiesen am 27. Juni von der New York Times veröffentlichte Behauptungen über angebliche Informanten der Partei bei US-Behörden zurück.
Die nationale Morena-Vorsitzende Ariadna Montiel bezeichnete die Veröffentlichung als Teil einer Kampagne der Ultrarechten, die bereits gegen den ehemaligen Präsidenten López Obrador begonnen habe. Sie sagte, es handele sich um das gleiche Narrativ, das darauf abziele, die Bewegung zu diskreditieren.
Am 27. Juni berichtete die New York Times, dass mindestens zehn gewählte Morena-Amtsträger, darunter Gouverneure und Gesetzgeber, das US-Justizministerium kontaktiert hätten, um Informationen über die Verbindungen anderer Politiker zur organisierten Kriminalität weiterzugeben. Die Zeitung nannte keine Namen.
Durazo sandte einen Brief an den Chefredakteur der NYT, Arthur Sulzberger, in dem er jede offizielle Benachrichtigung über eine Untersuchung bestritt. Er nannte den Artikel höchst spekulativ und forderte eine öffentliche Klarstellung.
Beide Führungskräfte bekräftigten, dass die Partei niemanden decken werde, aber auch nicht zulassen werde, dass sich ein Narrativ ohne belegbare Grundlage durchsetze.