Illustration of election irregularities at a Colombian polling station during the presidential runoff.
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Behörden melden Unregelmäßigkeiten bei der Stichwahl um das Präsidentenamt in Kolumbien

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Die Wahlbeobachtungsmission und andere Institutionen präsentierten Aktualisierungen zum Wahltag am 21. Juni, wobei sie auf Unregelmäßigkeiten und vereinzelte Störungen hinwiesen.

Die Wahlbeobachtungsmission berichtete, dass der Prozess in den 1.868 beobachteten Wahllokalen im Allgemeinen normal verlief. Sie stellte einen Rückgang der von Wahlhelfern und Zeugen getragenen Wahlkampfplaketten fest, wies jedoch auf einen Mangel an barrierefreien Materialien für Menschen mit Behinderungen sowie auf zwei Fälle diskriminierender Behandlung hin. Die Generalstaatsanwaltschaft erhielt 521 Berichte über Verhaltensweisen, die die Wahlen beeinträchtigen könnten, und erklärte, dass fast 14.000 ernannte Wahlhelfer in 401 Gemeinden nicht erschienen seien. Das Innenministerium meldete insgesamt 2.612 Beschwerden, davon 153 aus dem Ausland. Das Ministerium für Informations- und Kommunikationstechnologien stellte in 30 Gemeinden in 18 Departements Störungen der Telekommunikationsdienste fest, die jedoch keine Auswirkungen auf die Übermittlung der Wahlergebnisse hatten. Die nationale Wahlbehörde wies die Behauptungen von Präsident Gustavo Petro über Mängel bei den E-14-Formularen zurück.

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