Malin Baryard Johnsson und ihr 18 Jahre altes Pferd Indiana landeten nach zwei fehlerfreien Runden auf dem dritten Platz im Weltcup-Springen in Göteborg. Sie lagen nur Bruchteile hinter den niederländischen Siegern. Baryard Johnsson lobt das Veteranenpferd, das noch auf Topniveau antritt.
Malin Baryard Johnsson kehrte nach sieben Jahren in den Weltcup zurück und ritt ihr olympisches und WM-Goldpferd H&M Indiana. In der Scandinavium-Arena in Göteborg lieferten sie zwei fehlerfreie Runden im Springreiten und sicherten sich den dritten Platz. Sie lagen direkt hinter den Niederländern Willem Greve und Kim Emmen, die Platz eins und zwei belegten. nn«Sie hat keinen Fuß falsch gesetzt», sagt Baryard Johnsson über Indianas Leistung. nnDie 50-jährige Reiterin äußert große Dankbarkeit für die Partnerschaft mit dem Pferd. «Ich bin glücklich, ein Pferd wie Indiana so lange gehabt zu haben. Ich genieße jeden Moment, den wir noch zusammen haben», sagt sie. Sie betont, dass sie nun für Indiana antreten: «Wir machen das jetzt für sie. Sie schuldet niemandem etwas, aber solange sie Spaß daran hat und in Form ist, soll sie es unbedingt machen dürfen.» nnIndiana, nun 18 Jahre alt, hat eine beeindruckende Bilanz, darunter Gold mit dem schwedischen Team bei den Olympischen Spielen in Tokio 2021. Baryard Johnsson schließt die Weltmeisterschaften in Aachen dieses Jahres aus: «Indiana ist etwas zu alt, und die jüngeren Pferde sind etwas zu jung.» Sie merkt an, dass sie keine Meisterschaften nur zum Mitmachen jagt, sondern vielversprechende junge Pferde hat. nnVon den laufenden Winterolympischen Spielen inspiriert, kommentiert sie: «Ja, sie sind unglaublich inspirierend, besonders die Frauen. Ich habe heute die 50 km gesehen, ich bin so beeindruckt.» Zum Olympia 2028 in Los Angeles sagt sie: «Das ist nicht unmöglich.» nnDas Turnier unterstreicht Indianas Ausdauer trotz ihres hohen Alters für ein Springpferd.